NOTIZEN vom 6. November

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230 Euro für Geschenke

Für Weihnachtsgeschenke wollen die Deutschen in diesem Jahr allen Krisenszenarien zum Trotz mehr Geld ausgeben. Im Durchschnitt sind 230 EUR geplant, berichtet die Beratungsgesellschaft Ernst & Young nach einer repräsentativen Befragung von 2000 Verbrauchern. Das sind 17 EUR oder 8 Prozent mehr als im Jahr 2011. Unter dem Weihnachtsbaum werden 2012 aber nicht unbedingt größere Pakete liegen. In vielen Fällen dürfte es auch ein Umschlag mit einem Gutschein oder ein Geldgeschenk sein.

Mehr Sonnenstrom

Die Erzeugung aus Solarenergie hat von Januar bis September um rund die Hälfte zugelegt. Ihr Anteil am deutschen Strommix stieg von 4,1 Prozent im gleichen Zeitraum des Vorjahres auf 6,1 Prozent. Der Anteil der Windenergie erhöhte sich von 8 auf 8,6 Prozent, die Biomasse kletterte von 5,4 auf 5,8 Prozent und die Wasserkraft von 3,3 auf 3,8 Prozent. Alle erneuerbaren Energien zusammen deckten laut Branchenverband BDEW in den ersten drei Quartalen 26 Prozent des deutschen Strombedarfs ab.

Höhere Boni für Banker

Die Banker an der Wall Street können sich auf eine Gehaltssteigerung einstellen. Die spezialisierte New Yorker Unternehmensberatung Johnson Associates kalkuliert für das Jahr 2012 mit einem Anstieg der Boni um bis zu 10 Prozent. Die Studie wird heute vorgestellt und an der Wall Street mit viel Interesse verfolgt. Im Jahr 2011 waren die Boni gesunken.

Rücknahmesystem bleibt

Die Bundesregierung will das System zur Entsorgung von Energiesparlampen vorerst nicht ändern. Die Zahl freiwilliger Sammelstellen in Handel und Handwerk nehme stetig zu. Alleine 5500 Sammelstellen gebe es im Handel und bei Unternehmen. Seit März 2011 hat sich die Zahl laut Bundesregierung damit vervierfacht.

Tarifvertrag gekündigt

Der Milchwirtschaft in Baden-Württemberg steht ein Tarifkonflikt bevor. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) kündigte den Lohn und Gehaltstarifvertrag zum Jahresende. Sie fordert 5,5 Prozent höhere Einkommen für die 4000 Beschäftigten der Branche.

Interesse an Desertec

Die Wüstenstrom-Initiative Desertec könnte bald auch chinesische Anteilseigner bekommen. Derzeit laufen Gespräche mit dem Netzbetreiber State Grid Corporation of China (SGCC) über einen Einstieg in den derzeit 21 Unternehmen umfassenden Kreis der Miteigentümer.

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