NOTIZEN vom 5. Januar

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Hoffen auf mehr Azubis

Mit dem doppelten Abiturjahrgang 2012 hofft die baden-württembergische Wirtschaft wieder auf mehr Bewerber für ihre Ausbildungsplätze. Im vergangenen Jahr seien auf 72 600 gemeldete freie Lehrstellen nur etwa 67 000 Azubi-Bewerber gekommen,

berichtete der Industrie- und Handelskammertag. Insgesamt seien 6,6 Prozent mehr neue Lehrverträge geschlossen worden als 2010.

Porsche stockt auf

Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche will in diesem Jahr 300 Ingenieure fest einstellen. Das kündigte Entwicklungsvorstand Wolfgang Hatz gegenüber der Zeitschrift "Automotive News Europe" an. Im Rahmen der Strategie 2018 will das Unternehmen die Zahl der Mitarbeiter im Konzern jährlich um bis zu 1000 Stellen aufstocken.

Hruby wird Chef

Gebhard Hruby (50) wechselt vom Finanzministerium Baden-Württemberg zur landeseigenen Parkraumgesellschaft (Stuttgart). Diese betreibt über 200 Parkflächen mit mehr als 20 000 Stellplätzen in rund 50 Städten Baden-Württembergs. Hruby löst Dr. Franz Krappel (67) ab, der in den Ruhestand gegangen ist.

Anklage gegen Manager

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat einen Ex-Mitarbeiter des Autozulieferers ZF Lenksysteme (Schwäbisch Gmünd) und vier weitere Verdächtige angeklagt. Ein 58 Jahre früherer Mitarbeiter des Autozulieferers soll in 28 Fällen von einer Reinigungsfirma Bestechungsgelder und wirtschaftliche Vorteile im Wert von 85 000 EUR kassiert und im Gegenzug der Firma Aufträge zugeschanzt haben.

Land fördert leichte Autos

Das Land Baden-Württemberg fördert die Forschung für leichte Autos mit 9,2 Mio. EUR. Die Wirtschaft werde weitere 7,2 Mio. EUR beisteuern, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Beteiligt an dem Forschungscluster sind unter anderem das Karlsruher Institut für Technologie, die Universität Stuttgart, die Hochschulen Esslingen, Konstanz und Weingarten sowie mehrere Fraunhofer-Institute.

Inflationsrate geht zurück

Die Teuerungsrate im Euroraum ist leicht gesunken. Im Dezember lag sie nach vorläufigen Zahlen bei 2,8 Prozent, teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat mit. Nach drei Monaten mit 3 Prozent Teuerung ist die Inflationsrate damit wieder zurückgegangen.

Forint schwächelt

Die Talfahrt des ungarischen Forint hält an. Vor dem Hintergrund der unberechenbaren Wirtschaftspolitik der Regierung des Rechts-Nationalisten Viktor Orban fiel er auf einen historischen Tiefststand gegenüber dem Euro. Auf den Märkten waren für 1 EUR bis zu 319,81 Forint zu bezahlen.

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