Notizen vom 4. Januar 2016

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Neuer Pharmariese

In der Pharmabranche bahnt sich anscheinend eine Milliardenübernahme an. Der britisch-irische Pharmakonzern Shire hat laut Kreisen beim US-Konkurrenten Baxalta nun mit einem angehobenen Angebot von 32 Mrd. Dollar (29,5 Mrd. EUR) in bar und Aktien Gehör gefunden. Das meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Gift aus Kohlekraftwerken

Deutschlands Kohlekraftwerke stoßen jährlich rund 7 Tonnen giftiges Quecksilber aus. Laut eines Gutachtens des Hamburger Instituts für Ökologie und Politik im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion ist Deutschland in der EU bei der Quecksilberbelastung Spitzenreiter neben Polen und Griechenland. 70 Prozent des Quecksilberausstoßes in Deutschland gehen laut dieser Studie auf Kohlekraftwerke zurück.

Höhere Dividende?

Die Aktionäre des Stuttgarter Autokonzerns Daimler können für das Geschäftsjahr 2015 offenbar mit einer deutlich höheren Gewinnbeteiligung rechnen. Es sei schon jetzt klar, dass es eine "sehr attraktive Dividende" geben werde, sagte Daimler-Finanzvorstand Bodo Uebber der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag". Rein rechnerisch "lag der ausschüttungsfähige Überschuss nach neun Monaten bereits auf dem Niveau der Dividende für das vergangene Jahr".

Sparen durch Wechsel

Rund 20 Mio. Haushalte in Deutschland heizen mit Erdgas. Durch ihre Treue zum Anbieter verschenken die Erdgaskunden jedoch nach Einschätzung des Bundeskartellamts ihre Marktmacht und damit die Chance auf niedrigere Preise. Durch einen Anbieterwechsel könnten sie nach Angaben der Stiftung Warentest mehrere 100 EUR im Jahr sparen.

Ölförderung ausgebaut

Russland hat seine Ölförderung 2015 auf über 534 Mio. Tonnen und damit auf den höchsten Stand seit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 gesteigert. Trotz des Preisverfalls habe das Land täglich im Durchschnitt 10,73 Mio. Barrel (je 159 Liter) produziert - im Vergleich zu 10,58 Mio. Barrel 2014, teilte das Energieministerium mit.

Appell an Tsipras

Griechenlands Zentralbankchef hat die Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras zur Umsetzung des Reformprogramms aufgefordert. Ein neuer Streit mit dem Partnern in der Eurozone würde Griechenland wieder in eine tiefe Krise stürzen, sagte Ioannis Stournaras der Athener Zeitung "Kathimerini". "Ein neuer Rückzieher ist undenkbar", sagte er.

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