NOTIZEN vom 30. August 2013

|

EZB erhöht Frauenquote

Die Europäische Zentralbank (EZB) will den Frauenanteil der Frauen in ihren Führungsebenen bis Ende 2019 verdoppeln. Geplant sei, dass bis dahin im mittleren Management 35 Prozent und im oberen Management 28 Prozent der Jobs mit Frauen besetzt seien, sagte EZB-Direktor Jörg Asmussen der "Süddeutschen Zeitung". Derzeit liegt der Anteil von Frauen bei 17 beziehungsweise 14 Prozent.

Franzosen in Sorge

Frankreich droht eine der schlechtesten Weinernten der vergangenen 40 Jahre. Grund seien das kalte und regnerische Frühjahr und Hagelstürme im Sommer, erklärte der landwirtschaftliche Informationsdienst France Agri Mer. Erwartet wird eine Ernte von 43,5 Mio. Hektolitern, der Zehnjahresdurchschnitt liegt jedoch bei 45,4 Mio. Hektolitern.

Weniger Privatpleiten

Die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland ist wieder rückläufig. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres mussten 63 000 private Schuldner Insolvenz anmelden. Das sind 3,9 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, teilte die Wirtschaftsauskunftei Bürgel in Hamburg mit.

In Mainz läufts wieder

Nachdem Reisende am Mainzer Hauptbahnhof wochenlang mit massiven Zugausfällen zu kämpfen hatten, soll der Verkehr von heute 20 Uhr an wieder nach dem üblichen Fahrplan laufen. Wegen Personalmangels im Stellwerk war Mainz seit Anfang August teilweise vom Fernverkehr abgekoppelt, auch viele regionale Bahnen hielten nicht in Mainz.

Japanische Mode in Berlin

Die japanische Modekette Uniqlo eröffnet im nächsten Frühjahr ihre erste Filiale in Deutschland. In Berlin wird sie auf 2700 Quadratmetern ihr Sortiment anbieten und damit hunderte Arbeitsplätze schaffen. Laut der Fachzeitschrift "Textilwirtschaft" eröffnet das Geschäft auf dem Berliner Tauentzien unweit des Kaufhauses Kadewe.

Teuerungsrate sinkt

Trotz des weiterhin kräftigen Preisanstiegs bei Nahrungsmitteln ist die Inflationsrate in Deutschland wieder auf dem Rückzug. Die Jahresteuerung sank von 1,9 Prozent im Juli deutlich auf 1,5 Prozent im August, teilte das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Berechnungen mit. Damit liegt die Rate wieder deutlich unter der Warnschwelle von 2 Prozent, bis zu der die Europäische Zentralbank (EZB) ein stabiles Preisniveau gewahrt sieht. Im Vergleich zum Juli veränderten sich die Verbraucherpreise nach den Angaben nicht.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Teva streicht weltweit 14.000 Stellen

Die Ratiopharm-Mutter Teva will weltweit 14.000 Stellen streichen. In Deutschland hat der Konzern 2900 Mitarbeiter, die meisten arbeiten in Ulm. weiter lesen