NOTIZEN vom 3. November

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Dämpfer für Südwesten

Die Südwest-Wirtschaft muss beim Auftragseingang einen Dämpfer hinnehmenen. Nach neun Monaten steht nach den Angaben des Statistischen Landesamtes ein Minus von 1,7 Prozent in den Büchern. Die Binnennachfrage sank um 5,2 Prozent, die Auslandsorder stieg um 0,8 Prozent. Allein im September lagen die Bestellungen um 5,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau, wobei die Inlandsnachfrage sogar um 9 Prozent einbrach.

Nein zu Zentralisierung

Die Bundesländer lehnen eine zentrale Beaufsichtigung sämtlicher Kreditinstitute durch die Europäische Zentralbank (EZB) ab. Der Bundesrat sprach sich dafür aus, die Aufsicht auf große systemrelevante und grenzüberschreitend tätige Banken zu beschränken. Bei nur national agierenden Instituten habe sich die nationale Aufsicht bewährt.

Männer arbeiten häufiger

Männer sind in Deutschland immer noch deutlich häufiger berufstätig als Frauen. 81 Prozent der Männer und 71 Prozent der Frauen im Alter von 20 bis 64 Jahren gingen im vergangenen Jahr einer Erwerbstätigkeit nach, teilte das Statistische Bundesamt mit.

Schub aus den USA

Die deutschen Autohersteller profitieren besonders stark von dem Wachstumsschub auf dem US-Markt und sind auf Rekordkurs. Europas größter Autobauer VW steigerte im Oktober seinen Absatz um mehr als 20 Prozent und legte den besten Oktober seit fast 40 Jahren hin. Die BMW-Gruppe setzte 18,5 Prozent mehr ab, Daimler verkaufte 9 Prozent mehr Autos als vor einem Jahr.

Industrie gewinnt Gewicht

In der deutschen Wirtschaft wächst das Gewicht der Industrie. 2011 erreichten die Industriebetriebe zusammen mit Bergbau, Energie- und Wasserversorgung sowie der Entsorgungswirtschaft einen Anteil von 26,2 Prozent an der Bruttowertschöpfung, berichtete das Statistische Bundesamt. Dieser Wert lag über dem aus dem Vorjahr (25,3 Prozent) wie auch über dem Schnitt der letzten zehn Jahre.

Google hängt Apple ab

Bei den Smartphones weltweit hat der Internetriese Google den Abstand zu seinem Konkurrenten Apple vergrößert. Weltweit liefen inzwischen 75 Prozent der Geräte mit dem Google-Betriebssystem Android, erklärte die US-Marktforschungsfirma IDC. 136 der 181 Millionen im dritten Quartal verkauften Smartphones liefen mit Android. Das Apple-Betriebssystem IOS lief dagegen auf 26,9 Millionen, das sind 14,9 Prozent.

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