NOTIZEN vom 29. Oktober

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BMW wird flexibler

Der Münchner Autobauer BMW hat sich mit seinem Betriebsrat auf flexiblere Arbeitszeiten geeinigt. Damit werde die Beschäftigung gesichert, sagte ein BMW-Sprecher. Dabei gehe es nicht nur um ein Anti-Krisen-Programm. Die Arbeitszeit richtet sich in Zukunft stärker nach dem Autoabsatz: Wenn die Nachfrage steigt, sind leichter Sonderschichten möglich. Bei einem Absatzrückgang können die Arbeitszeitkonten ins Minus gehen.

Riesiger Verlust

Das marode spanische Geldinstitut Bankia steckt tief in den roten Zahlen. In den ersten neun Monaten des Jahres beliefen sich die Verluste der verstaatlichten Bank auf den Rekordwert von 7,1 Mrd. EUR. Hintergrund sind die Rückstellungen von 11,5 Mrd. EUR zur Sanierung der faulen Immobilienkredite. Diese Zahl entspricht nach spanischen Medienberichten 75 Prozent der erforderlichen Rücklagen.

Investition in Tegel

Ein Jahr vor der geplanten Schließung soll der Flughafen Tegel für eine größere Summe ausgebaut werden. Ein förmlicher Beschluss liege aber noch nicht vor, sagte der Sprecher der Flughafengesellschaft, Ralf Kunkel. Im Gespräch ist eine Summe von 2 Mio. EUR. Schon zuletzt sei in Tegel stark investiert worden, um den Verkehr bewältigen zu können, der wegen des verschobenen Eröffnungstermins des Hauptstadtflughafens in Schönefeld stark zugenommen hat.

Lufthansa kündigt

Die Lufthansa trennt sich von ihrem Regionalpartner Augsburg Airways. Am Freitag sei die Kündigung eingegangen, sagte der Sprecher der Fluggesellschaft mit Sitz in Hallbergmoos (Kreis Freising), Johannes Boos. Die Zusammenarbeit läuft mit Ende des Sommerflugplans 2013 aus. 500 Mitarbeiter sind betroffen. Wie es mit ihnen weitergehe, ist laut Boos unklar.

Jobabbau bei UBS

Bei der Schweizer Großbank UBS könnten bis zu 10 000 Jobs gestrichen werden. Dies sei die Folge eines geplanten tiefgreifenden Umbaus, berichtete die "Financial Times". Das Investmentbanking solle drastisch verkleinert werden. Die UBS legt morgen Quartalszahlen vor und präsentiert ihre neue Strategie.

Lohnerhöhung gestundet

Die Opel-Mitarbeiter stunden ihrem Unternehmen erneut Geld. Solange die Verhandlungen über die Zukunft der deutschen Werke liefen, werde die Auszahlung der Tariferhöhung des Frühsommers von 4,3 Prozent erneut aufgeschoben, sagte der Bochumer Betriebsratschef Rainer Einenkel.

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