NOTIZEN vom 28. Juli

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Bürger sind gespalten

Die Hälfte der Bundesbürger befürchtet einen Einbruch der deutschen Wirtschaft. Wie eine Erhebung des Instituts Yougov für die "Bild"-Zeitung ergab, glauben 49 Prozent, dass die globale Wirtschaftskrise bis zum Jahresende auch Deutschland erfassen und die Arbeitslosenquote stark ansteigen wird. 37 Prozent sind gegenteiliger Auffassung.

Schutz vor Online-Fallen

Verbraucher sind von Mittwoch an besser vor Kostenfallen im Internet geschützt. Am 1. August tritt das Gesetz zur so genannten "Button-Lösung" in Kraft. Per Klick auf eine deutlich gekennzeichnete Schaltfläche müssen Online-Kunden bestätigen, dass sie wissen, wieviel ihre Bestellung kostet.

Gaspedal klemmt

Wegen Problemen am Gaspedal ruft der Autobauer Ford knapp 485 000 Geländewagen des Modells Escape - in Europa verkauft als Maverick - in die Werkstätten. Das Gaspedal kann klemmen.

Schlecker XL schließt

Die Märkte der insolventen Drogeriekette Schlecker XL schließen Ende August. Die Mitarbeiter sind darüber informiert worden, dass die 358 Filialen der Schlecker-Tochter am 29. August letztmalig öffnen. Seit Donnerstag läuft der Ausverkauf in den XL-Märkten sowie in 367 Filialen der ebenfalls insolventen Tochterfirma Ihr Platz.

Aus für Servicefilialen

Der Netzwerk-Ausrüster Nokia Siemens Networks schließt kleinere Service-Einrichtungen in Ostdeutschland. Betroffen sind Cottbus, Chemnitz, Dresden, Erfurt und Halle. Insgesamt sind in der Region Ost etwa 150 Arbeitsplätze von Abbau und Schließungen betroffen.

Amazon investiert kräftig

Der weltgrößte Online-Einzelhändler Amazon investiert massiv in Wachstum und bescheidet sich beim Gewinn: Im vergangenen Quartal blieben unterm Strich nur 7 Mio. Dollar (5,7 Mio. EUR) übrig, deutlich weniger als ein Jahr zuvor mit 191 Mio. Dollar. Ursachen sind gestiegene Kosten und Investitionen wie der Kauf des Industrieroboter-Spezialisten Kiva Systems. Der Umsatz im zweiten Quartal stieg im Jahresvergleich kräftig um 29 Prozent auf 12,83 Mrd. Dollar.

Lidl zahlt mehr

Der Discounter Lidl will seinen Beschäftigten künftig einen höheren Mindestlohn zahlen. Mitarbeiter mit Tarifverträgen sollen von September an mindestens 10,50 EUR pro Stunde verdienen.

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