NOTIZEN vom 27. August 2013

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Menschen wollen Autos

In Deutschland werden 2030 zwar voraussichtlich weniger Menschen leben als heute. Dennoch werden auf den Straßen wohl mehr Privatwagen unterwegs sein. Das geht aus einer Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) hervor. Einer der wichtigsten Gründe für das prognostizierte Wachstum der

Fahrzeugzahlen ist der Trend zu immer mehr Haushalten. Außerdem rechnen die Verfasser der Studie mit steigenden Privateinkommen.

Kartellstrafe verhängt

Das mexikanische Kartellamt hat gegen den staatlichen Erdölkonzern Pemex eine Geldstrafe in Höhe von rund 38 Mio. EUR verhängt. Das Unternehmen habe Tankstellenbetreiber dazu verpflichtet, für den Transport von Treibstoff ausschließlich Firmen zu engagieren, deren Personal der mit Pemex eng verbundenen Gewerkschaft der Erdölarbeiter angehört.

Zweifel an Big Data

Nach den Enthüllungen um den NSA-Skandal stehen die Bürger in Deutschland dem Sammeln und Analysieren von gigantischen Datenmengen (Big Data) deutlich negativer gegenüber. Das hat eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach ergeben. Demnach sehen es die Bürger besonders

kritisch, wenn Unternehmen Massendaten etwa in Sozialen Netzwerken

oder Foren auswerten.

Reisen nach Ägypten

Nach dem Stopp aller Ägypten-Reisen wegen der politischen Unruhen bietet der Touristikkonzern DER ab Mitte

September wieder Reisen ans Rote Meer an. Die Lage in den Badeorten sei in den vergangenen zehn Tagen ruhig geblieben. Tui macht die Wiederaufnahme der Ägypten-Reisen von der weiteren Entwicklung abhängig.

Straubhaar als Mahner

Der Präsident des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), Thomas Straubhaar, sieht in der Abwertung der Währungen in mehreren Schwellenländern ein Problem für Deutschland und Europa. "Wenn die Währungen dieser aufstrebenden Volkswirtschaften abwerten, dann verschlechtert das beispielsweise die wettbewerblichen Preisvorteile für Deutschland." Eine kommende weltweite Rezession befürchtet Straubhaar dennoch nicht. Vielmehr sieht er in der Entwicklung eine Normalisierung des rasanten Wachstums der vergangenen Jahren.

Siemens schließt Baustelle

Gut 700 Mio. EUR hat Siemens die Verspätung bei der Anbindung von Nordsee-Windparks bislang gekostet. Nun, mit einem Jahr Verspätung, ist die erste Plattform vor der Küste Helgolands installiert. Für Siemens ist das ein wichtiger Schritt, gehörte die Anbindung der Windparks doch zu den größten Baustellen des Konzerns.

Zu wenig Gas im Winter?

Deutschlands größter Erdgas-Transporteur Open Grid Europe (OGE) aus Essen warnt vor möglichen Versorgungsengpässen im kommenden Winter. Die Bundesnetzagentur sieht keinen Grund zur Panik. Die OGE betont, dass die Gasspeicher in diesem Sommer nicht in gleichem Maße aufgefüllt worden wie in den Vorjahren.

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