NOTIZEN vom 26. Mai

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RAG zahlt Millionen

Kurz vor dem Ende des Bergbaus im Saarland hat sich die RAG mit Betroffenen auf die Zahlung von rund 7 Mio. EUR Entschädigung für Grubenbeben verständigt. Etwa 17 000 Eigentümer oder Mieter von Häusern sollen Pauschalbeträge für Schäden zwischen 2004 und 2008 bekommen. Damit wird ein jahrelanger Streit begraben. Die Summen pro Haus in den betroffenen Orten sollen von 110 EUR bis 1250 EUR reichen.

Trend zu Bio hält an

Deutschlands Verbraucher kaufen gerne Bio-Lebensmittel - auch wenn sie im ersten Quartal 2012 dafür teilweise noch tiefer in die Tasche greifen mussten. Von Januar bis Ende März setzten Lebensmittelhandel und Drogeriemärkte Bioprodukte im Gesamtwert von 656 Mio. EUR ab, wie aus einer Untersuchung des Frankfurter Konsumforschungsunternehmens Nielsen hervorgeht. Das waren 3,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Puddingstreit geht weiter

Der Streit zwischen Dr. Oetker und Aldi Süd über ihre Puddings im Kuhfleckmuster geht in die nächste Runde. Dr. Oetker habe gegen die Entscheidung des Landgerichts Düsseldorf Berufung eingelegt. Das Gericht hatte am 1. März entschieden, dass die "Flecki-Kuh" auf Aldis gleichnamigem Pudding optisch nicht verwandt mit Dr. Oetkers "Paula" ist und deshalb nicht gegen das eingetragene Geschmacksmuster verstößt.

USB-Sticks werden teurer

USB-Sticks und Speicherkarten könnten wegen erhöhter Pauschalen für Urheberabgaben ab Juli deutlich teurer werden. Die Preise könnten laut Branchenverband Bitkom um bis zu 30 Prozent in die Höhe schnellen. Grund dafür sei eine Ende 2011 aufgekündigte Vereinbarung zwischen dem Bitkom und der Zentralstelle für private Überspielungsrechte ZPÜ.

Bankmitarbeiter streiken

Mehrere hundert Bankbeschäftigte haben gestern in Baden-Württemberg für mehr Geld protestiert. Rund 1500 Mitarbeiter legten ganztägig die Arbeit nieder. Verdi fordert für die rund 220 000 Beschäftigten eine Erhöhung der Gehälter um 6 Prozent. Die Arbeitgeber haben ein Angebot vorgelegt, das 4,2 Prozent mehr Gehalt in drei Stufen bis August 2014 vorsieht.

Facebook mit Kamera-App

Facebook setzt auf Smartphone-Fotos: Erst fädelte das weltgrößte Online-Netzwerk die Übernahme der Bilder-Plattform Instagram ein, jetzt folgt die eigene App. Mit der "Facebook Camera" kann man wie bei Instagram Bilder mit Farbfiltern bearbeiten, aber zudem auch stapelweise bei Facebook hochladen. Am Donnerstag brachte Facebook die App für Apples iPhone heraus. Im deutschen App Store von Apple war das Programm gestern zunächst nicht verfügbar. Facebook hatte den Kauf von Instagram für rund 1 Mrd. Dollar Anfang April vereinbart. Der Deal wird noch von den US- Wettbewerbshütern geprüft.

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