NOTIZEN vom 25. Mai

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4,5 Prozent mehr Geld

Die 550 000 Beschäftigten der Chemieindustrie erhalten 4,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Darauf einigten sich der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) und die Gewerkschaft IG BCE. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 19 Monaten. Er gilt je nach Tarifbezirk ab Juli oder August.

Siemens entlässt

Hiobsbotschaft für Siemens-Mitarbeiter im Trafowerk Nürnberg: Der Elektrokonzern will nächstes Jahr 400 der 1000 Stellen dort streichen. Weltweit gebe es 40 Prozent Überkapazität, asiatische Konkurrenten führten einen harten Preiskampf.

Tiefer in Rezession

Großbritannien steckt tiefer in der Rezession als bisher gedacht. Im ersten Quartal des Jahres fiel das Bruttoinlandsprodukt (BIP) einer neuen Schätzung zufolge im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent.

Diablo III bricht Rekorde

Das Onlinespiel Diablo III bricht alle Rekorde. Wie der Hersteller Blizzard mitteilte, wurden allein am Tag des Verkaufsstarts am 15. Mai mehr als 3,5 Mio. Exemplare des Videospiels abgesetzt. Dazu kommen noch 1,2 Mio. Spieler des PC-Spiels "World of Warcraft", denen ein kostenloses Exemplar von Diablo III angeboten wurde.

Chefs wechseln häufig

Die Chefsessel in der deutschen Wirtschaft sind wieder Schleudersitze geworden. Jeder sechste Vorstandsvorsitzende hat seinen Posten im vergangenen Jahr geräumt, wie die Unternehmensberatung Booz & Company mitteilte. Die Wechselquote in den größten Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz habe sich im Vergleich zum Krisenjahr 2010 auf 16,7 Prozent verdoppelt.

Balance klappt selten

Bei deutschen Angestellten klappt die Balance zwischen Beruf und Privatleben einer Studie zufolge nicht so gut wie bei ihren Kollegen in vielen anderen Ländern. Demnach sind beim Gleichgewicht zwischen Berufsleben und Freizeit Länder wie Mexiko, Brasilien und China Spitze. Deutschland landet abgeschlagen auf Platz 15.

Fitschen selbstkritisch

Der künftige Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen hat schwere Versäumnisse in der Finanzbranche eingeräumt: "Wer nur über eigene Profite und Renditen spricht, ohne den Wertschöpfungsbeitrag der Banken deutlich zu machen, kann nicht erwarten, dass die wirtschaftliche und gesellschaftliche Rolle der Banken verstanden wird."

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