NOTIZEN vom 25. Juli

|

Mehr Geld für Lokführer

Die Deutsche Bahn hat sich mit den Lokführern auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Die mehr als 20 000 Lokführer erhalten rückwirkend zum 1. Juli 3,8 Prozent mehr Geld. Vom 1. November 2013 an kommen weitere 2,4 Prozent hinzu. Die Laufzeit beträgt 24 Monate. Die betriebliche Altersvorsorge wird um 1 Prozent erhöht.

"Flecki" darf bleiben

Die Supermarktkette Aldi Süd darf ihren Kuhflecken-Pudding"Flecki" weiterhin verkaufen. Das entschied das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf gestern und wies einen Berufungsantrag von Dr. Oetker gegen ein Landgerichtsurteil zurück. Das OLG schloss sich im Grundsatz der Auffassung des Landgerichts an, dass"Flecki" das Geschmacksmuster, das Dr. Oetker für"Paula" zusteht, nicht verletzt.

Unwirksame Kündigungen

Das Arbeitsgericht Stuttgart hat gestern in drei Fällen Kündigungen gegen Schlecker-Mitarbeiter für unwirksam erklärt. Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz habe keine hinreichende Auskunft über die getroffene Sozialauswahl gegeben, erklärte das Gericht seine Urteile (AZ: 16 Ca 2416/12, 16 Ca 2422/12, 16 Ca 3035/12). Im Zuge der Insolvenz der Drogeriemarktkette aus dem baden-württembergischen Ehingen war in einer ersten Welle mehr als 10 000 Mitarbeitern gekündigt worden, gut 4500 waren dagegen vor Gericht gezogen.

Kartell bei Laufwerken?

Die EU verdächtigt 13 Unternehmen eines Kartells für CD- und DVD-Laufwerke. Die Firmen seien informiert worden, erklärte die EU-Kommission, ohne Namen zu nennen. Die Unternehmen könnten den Angaben zufolge mindestens fünf Jahre lang ihre Angebote an andere Firmen für optische Laufwerke abgestimmt haben.

Otto holt Rentner zurück

Der Hamburger Handels- und Dienstleistungskonzern Otto mobilisiert seine Rentner und Pensionäre. Als Antwort auf den demografischen Wandel sollen die Ex-Angestellten mit befristeten Verträgen zeitweise Engpässe schließen. Dazu hat Otto eine Tochtergesellschaft gegründet.

Ikea fühlt sich beschnitten

Der Möbelriese Ikea will auf europäischer Ebene gegen baden-württembergische Regularien vorgehen, die ihr Wachstum im Südwesten ausbremsten."Wir können dort nicht in die Städte und nicht auf die grüne Wiese. Das ist ein Niederlassungsverbot", sagte der Expansionschef Armin Michaely den"Stuttgarter Nachrichten" mit Blick auf den Landesentwicklungsplan und die Regionalpläne.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Amok-Anlage in List-Schule vor dem Austausch

Die Stadt Ulm reagiert auf ständige Fehlalarme in der List-Schule: Falls die elektronische Steuerung nicht sauber repariert werden kann, kommt ein neues System. weiter lesen