NOTIZEN vom 24. Juli

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Optimistische Bundesbank

Die Bundesbank rechnet trotz Euro- Schuldenkrise mit einem moderaten Wachstum der deutschen Wirtschaft im Frühjahr."Die deutschen Exporteure konnten trotz der anhaltenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten im Euroraum und der globalen Bremsspuren ihre Lieferungen ins Ausland ausweiten", heißt es im jüngsten Monatsbericht. Die Bundesbank geht davon aus, dass 2012 das reale Bruttoinlandsprodukt um 1 Prozent wächst.

Weniger Unfälle im Job

Das Unfallrisiko am Arbeitsplatz ist weiter gesunken. Das teilte der Verband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) mit. Demnach ging die Quote 2011 auf 24,5 Unfälle je 1000 Arbeiter zurück (2010: 25,8) und erreichte damit fast das Niveau von 2009 (24,3).

Euro gibt nach

Der Euro ist unter Druck. Zu Wochenbeginn sackte die Gemeinschaftswährung erstmals seit gut zwei Jahren unter die Marke von 1,21 US-Dollar. Binnen Jahresfrist verlor der Euro zum Dollar mehr als zwanzig Cent, zum japanischen Yen liegt er auf dem tiefsten Stand seit elf Jahren.

Kaum noch Lust auf Autos In großen Städten legen sich weniger Menschen ein Auto zu. Kommen im Bundesschnitt 472 Pkw-Zulassungen auf 1000 Einwohner, sind es in den vier deutschen Millionenstädten Berlin, Hamburg, München und Köln im Schnitt nur 322 private Pkw. Das ist das Ergebnis einer Auswertung aktueller Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes durch das Car-Center an der Uni Duisburg-Essen. Am wenigsten Autos sind in der Hauptstadt zugelassen. Hier kommen auf 1000 Menschen nur 289 Wagen. Zum Vergleich: In Städten unter 500 000 Einwohnern gibt es 498 Zulassungen je 1000 Bürger.

Boysen wächst erneut

Der Autozulieferer Boysen hat 2011 im zweiten Jahr in Folge einen Rekordumsatz verzeichnet. Das Unternehmen aus Altensteig (Kreis Calw) setzte im vergangenen Jahr 969 Mio. EUR um und somit 24 Prozent mehr als 2010. Zum Ergebnis machte der Spezialist für Abgastechnik keine Angaben.

Sinkendes US-Engagement Die deutschen Banken haben ihr US-Geschäft seit der Finanzkrise deutlich zurückgefahren. Die Vermögenswerte sanken von 427 Mrd. Dollar im Jahr 2007 auf 267 Mrd. Dollar Ende März, schreibt die"Financial Times".

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