Notizen vom 20. September 2014

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Merkel lobt Meisterbrief

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will eine Abschaffung des Meisterbriefs im Handwerk nicht zulassen. "Wir werden uns nicht nur in Deutschland für den Erhalt des Meisterbriefs einsetzen, sondern auch in Europa", sagte Merkel bei einem Auftritt beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in Berlin. Das werde sie auch bei der neuen EU-Kommission deutlich machen.

Riesiger Hackerangriff

Die US-Baumarktkette Home Depot ist Ziel einer beispiellosen Hacker-Attacke geworden. Zwischen April und September könnten die Daten von rund 56 Mio. Kreditkarten von Kunden erbeutet worden sein, teilte der Handelskonzern mit. Die Schadsoftware sei aber inzwischen komplett entfernt worden.

Grünes Licht aus Bonn

Der Einstieg der Meyer Werft aus dem niedersächsischen Papenburg als Mehrheitseigner bei der früheren STX-Werft im finnischen Turku ist endgültig besiegelt. Das Bundeskartellamt habe seine Zustimmung gegeben, teilte die Werft mit. Auch mit den beteiligten Banken seien alle Fragen abschließend geklärt worden. Die neue Meyer-Tochter in Finnland heißt nun Meyer Turku Oy.

Maschinenbauer klagen

Deutschlands Maschinenbauer sehen die EU-Sanktionen gegen Russland mit großer Sorge. "Wir haben uns außenpolitisch in eine Sackgasse hineinmanövriert", sagte der Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Reinhold Festge, den "VDI Nachrichten". Hans Naumann, Vorstandsmitglied des VDMA-Landesverbandes Ost, sagte: "Mit den Sanktionen schneiden wir uns ins eigene Fleisch."

Tarifgespräche gestartet

Erstmals seit der Übernahme der Essener Warenhausgruppe Karstadt durch den Investor René Benko haben sich Vertreter der Arbeitnehmer und des Unternehmens zu Tarifverhandlungen getroffen. Verdi wollte bei den Gesprächen in Göttingen eine Rückkehr in die Tarifbindung für die rund 17 000 Karstadt-Beschäftigten durchsetzen. Die Gewerkschaft hatte eine harte Linie bei den Verhandlungen angekündigt.

Netzagentur reagiert

Die Bundesnetzagentur verschärft ihr Vorgehen gegen unerwünschte SMS-Textnachrichten. Weitere 60 Rufnummern wurden wegen rechtswidriger Nutzung abgeschaltet, teilte die Aufsichtsbehörde über den Telekommunikationsmarkt mit. Seit April hat sie 522 Rufnummern abgeschaltet.

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