Notizen vom 18. September 2014

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Klage gegen Rothaus-Chef

Im Streit um Äußerungen über die Bierbranche geht der Verband privater Brauereien in Deutschland gegen die landeseigene Brauerei Rothaus vor. Gegen den Rothaus-Alleinvorstand Christian Rasch habe der Verband auf Unterlassung geklagt. Der Rothauschef hatte im Sommer erklärt, Rothaus sei die einzige Brauerei im Land, die qualitativ hochwertige Rohstoffe ausschließlich aus der Region beziehe. Diese Aussage sei nachweislich falsch, erklärte der Verband privater Brauer.

Großauftrag für Airbus

Die Lufthansa hat den Kauf von 25 Airbus-Maschinen beschlossen. So sollen 15 neue A320 neo mit sparsameren Triebwerken von 2019 an die Lufthansa-Tochter Swiss geliefert werden. Zehn weitere A320 mit den aktuellen Triebwerksoptionen werden in den Jahren 2016 und 2017 an Eurowings ausgeliefert. Die Investition habe ein Volumen von rund 2,5 Mrd. EUR zu Listenpreisen.

Geringe Teuerung

Die Inflationsrate in der Eurozone ist im August auf niedrigem Niveau stabil geblieben. Im vergangenen Monat lag die Preissteigerung ebenso wie im Juli bei 0,4 Prozent, wie das EU-Statistikamt Eurostat mitteilte. Damit korrigierte Eurostat eine erste Schätzung von Ende August leicht nach oben.

Bei Sparda Warnstreik

Angestellte der zwölf Sparda-Banken beteiligten sich gestern an bundesweiten Warnstreiks. Die rund 5500 Angestellten fordern nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi einen Tarifvertrag. Die Verhandlungen gehen laut Gewerkschaft in die fünfte Runde.

Kaum Rendite

Investitionen in Immobilien lohnen sich für Privatanleger in Deutschland einer Studie zufolge oft nicht. Nach einer Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung erwirtschaften 8,5 Prozent der Immobilienanlagen negative Bruttorenditen, weitere 24,6 Prozent erzielen eine Rendite von null Prozent. Ein Fünftel der Investitionen (20,7 Prozent) in Immobilien wirft Bruttorenditen von null bis 2 Prozent ab.

Ausstand bei Edelmann

Am Heidenheimer Stammsitz des Verpackungsmittelherstellers Edelmann ist gestern ein großer Teil der Belegschaft in einen Warnstreik getreten. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi reagierten damit gut 400 aller knapp 600 Beschäftigten auf das unzureichend empfundene Arbeitgeberangebot in den laufenden Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen.

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