Notizen vom 16. September 2014

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Textmarker-Erfinder tot

Der Seniorchef des Stifteherstellers Schwan-Stabilo, Günther Schwanhäußer, ist tot. Er starb im Alter von 86 Jahren, wie Schwan-Stabilo am Montag in Heroldsberg bei Nürnberg mitteilte. Anfang der 70er Jahre gelang ihm ein Coup: Er erfand den Textmarker - bis heute sind die Leuchtmarkierer mit fluoreszierender neongelber Tinte ein Kassenschlager.

Ungleichheit verschärft

Die soziale Ungerechtigkeit hat sich seit Beginn der Wirtschaftskrise in den meisten Ländern der Europäischen Union verschärft. Zu diesem Ergebnis kommt der erste vergleichende Gerechtigkeitsindex für alle EU-Staaten, den die Bertelsmann-Stiftung veröffentlichte. Deutschland belegt in dem EU-Vergleich den siebten Platz. Schweden, Finnland, Dänemark und die Niederlanden wiesen ein hohes Maß an sozialer Gerechtigkeit auf, während die Ungerechtigkeit besonders in den Krisenstaaten Griechenland, Spanien und Italien größer geworden sei.

Die ärgerlichste Gebühr

Keine andere Bankgebühr ärgert die Deutschen einer Umfrage zufolge so sehr wie die Kontoführungsgebühr. Darüber regen sich 38 Prozent der Befragten besonders auf. 25 Prozent ärgern sich hingegen über Gebühren am Geldautomaten am meisten. Diese fallen nur an, wenn ein Kunde Geld an einem Automaten abhebt, der weder zur eigenen Bank noch zum Geldautomatenverbund gehört.

Schiefster Turm gestoppt

Der angeblich schiefste Turm der Welt wird in der Thüringer Rhön nicht gebaut. Die Einwohner im Kreis Schmalkalden-Meiningen stimmten gegen das 14 Mio. EUR teure Erlebniszentrum auf der Hohen Geba. 59 Prozent lehnten das Tourismusprojekt ab. Geplant war ein 70 Meter hoher Aussichtsturm samt Riesenrutsche und Ausstellungsräumen auf dem Gelände.

Wettbewerb ist global

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel dringt in der EU auf neue Wettbewerbsregeln, die sich nicht nur am europäischen Markt ausrichten. "Nach diesem Wettbewerbsrecht wäre der europäische Flugzeughersteller Airbus nie entstanden." Die Unternehmen befänden sich nämlich im globalen Wettbewerb.

Reiche Chinesen gehen

Fast die Hälfte der superreichen Chinesen plant einer Studie zufolge, in den kommenden fünf Jahren das Kernland zu verlassen. Als Gründe nannten die Befragten vor allem bessere Ausbildungs- und Berufschancen für ihre Kinder.

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