Notizen vom 16. April 2016

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Vermögen auf Rekordhoch Der Boom an den Börsen hat die Geldvermögen der Menschen in Deutschland Ende 2105 auf ein Rekordniveau klettern lassen. Auf 5318 Mrd. EUR summierte sich das Vermögen privater Haushalte in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen sowie Ansprüchen gegenüber Versicherungen. Das kräftige Plus von 105 Mrd. EUR oder 2 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal 2015 erklärte die Bundesbank vor allem mit der seinerzeit guten Lage an den Aktienmärkten: Bei Aktien und Anteilen an Investmentfonds habe es "beachtliche Bewertungsgewinne" von rund 62 Mrd. EUR gegeben.

PSA prescht vor

Der französische Autobauer PSA hält nach dem VW-Abgasskandal mehr Transparenz bei Spritverbrauch und Emissionen für angebracht. "Man muss den Konsumenten die realen Zahlen für den Spritverbrauch geben", sagte PSA-Chef Carlos Tavares "manager-magazin.de" bei einem Gespräch mit deutschen Journalisten in Köln. "Es gibt keine Zukunft für ein Unternehmen, das hier nicht transparent und fair ist."Der PSA-Konzern mit den Marken Peugeot, Citroën und DS hatte 2015 angekündigt, seine Autos von der Umweltschutzorganisation Transport & Environment unter Realbedingungen testen zu lassen.

Abstimmen über Bohrung Die Italiener stimmen am Sonntag über eine Einstellung der Öl- und Gasbohrungen vor ihren Küsten ab. Das Thema wird in der Regierung kontrovers diskutiert. Bislang dürfen Erdöl- und Gaskonzerne innerhalb von 12 Meilen Entfernung zur Küste ohne Zeitbegrenzung nach Rohstoffen bohren, bis diese erschöpft sind. Neun Regionen Italiens haben nun gefordert, diese Regelung abzuschaffen.

Trommeln für Extra-Maut

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat sich für eine Fernbusmaut mit einem Aufschlag ausgesprochen. "Wir fordern einen zusätzlichen Cent pro Kilometer, der zweckgebunden in den Bau von Sozial- und Sanitäreinrichtungen für die Fernbusfahrer investiert werden muss", sagte der Vorsitzende Alexander Kirchner. Hier herrschten teils unhaltbare Zustände.

Kein Interesse an Zinsen

Die Niedrigzinsen in Europa lassen deutsche Anleger einer Umfrage zufolge kalt. Fast zwei Drittel der Deutschen (61 Prozent) wollen nicht auf Aktien und andere Wertpapiere setzen, obwohl Zinserträge mit anderen Anlagen nahe null liegen. Das ist das

Ergebnis einer Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der Börse Stuttgart, die gestern zum Auftakt der Anleger-Finanzmesse Invest in Stuttgart vorgestellt wurde.

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