Notizen vom 15. September 2014

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Athen kommt zurecht

Griechenland wird nach Angaben von Regierungschef Antonis Samaras keine weiteren Finanzhilfen in Anspruch nehmen müssen. "Griechenland braucht kein neues geliehenes Geld", sagte der griechische Ministerpräsident der Athener Zeitung "Real

News". Mit dem Ende des Sparprogramms Ende 2014 werde die Geldgeber-Troika "gehen".

Lufthansa im Aufwind

Die Lufthansa (Frankfurt) könnte 2105 auf den Strecken in Deutschland und Europa wieder in die Gewinnzone fliegen. Hintergrund sei die Umstellung vieler Verbindungen auf die kostengünstigere Lufthansa-Tochter Germanwings, berichtet der "Focus".

Riskante Zinspolitik

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat vor wachsenden Risiken der aggressiven Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) gewarnt. "Die Geldpolitik befindet sich derzeit zweifellos in einer schwierigen Lage", sagte Weidmann. Konkret nannte er die Stagnation der Wirtschaft im Euroraum und die nachlassende Zuversicht der Unternehmen. Vor diesem Hintergrund sei im EZB-Rat "kontrovers diskutiert worden", wie stark die Lockerungsmaßnahmen ausfallen sollten.

Ermittlung gegen Batista

Die brasilianische Staatsanwaltschaft

ermittelt gegen den deutschstämmigen Ex-Milliardär Eike Batista. Dem Chef der angeschlagenen Firmengruppe EBX werden Marktmanipulation und Insiderhandel vorgeworfen, berichteten brasilianische Medien unter Berufung auf die Ermittler. So soll er den Börsenkurs seines Ölkonzerns OGX durch simulierte Aktienkäufe künstlich nach oben getrieben haben.

Streiks abgelehnt

Die Streiks von Piloten und Lokführern stoßen bei einer Mehrheit der Deutschen auf wenig Verständnis. Auf die entsprechende Frage in einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov antworteten 59 Prozent mit "nein" oder "eher nein". Zustimmung zu den Streiks äußerten nur 35 Prozent.

Lockruf auf Steuerbasis

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) plant laut "Spiegel" ein Steuersparmodell für internationale Konzerne. Sie sollten künftig Einnahmen aus Patenten und Lizenzen günstiger versteuern können als zum gegenwärtigen Tarif von rund 30 Prozent. Im Gespräch sei ein ermäßigter Steuersatz von 10 oder 15 Prozent. Viele Länder, darunter zehn EU-Staaten, versuchen mit solchen Ermäßigungen auf Gewinne aus Patenten innovative Unternehmen anzulocken.

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