Notizen vom 14. April 2016

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Tüv Süd wächst

Das schnell wachsende Auslandsgeschäft hat dem Tüv Süd (München) 2015 mit seinen weltweit 24 000 Mitarbeitern einen Umsatzzuwachs von 8 Prozent auf 2,2 Mrd. EUR beschert. Der Gewinn stieg dank geringerer Steuerquote um 9 Prozent auf 114 Mio. EUR. Neue Märkte und neue Dienstleistungen wie der Schutz vor Internet-Angriffen eröffneten dem Prüf- und Beratungskonzern eine gute Zukunftsperspektive, sagte gestern Vorstandschef Axel Stepken.

Notfallpläne ungenügend

US-Finanzaufseher haben Notfallpläne fünf großer Bankhäuser zurückgewiesen. Die "Testamente", mit denen die Institute eine für die restliche Finanzwelt risikolose Abwicklung im Fall der eigenen Pleite sicherstellen sollen, seien mangelhaft. Das teilten die Regulierer mit. Die Notenbank Fed und die Einlagensicherung FDIC forderten JP-Morgan, Wells Fargo, Bank of America, State Street und Bank of New York Mellon auf, bis zum 1. Oktober nachzubessern. Die 2015 eingereichten Pläne seien nicht glaubwürdig oder würden keine geordnete Abwicklung im Krisenfall gewährleisten, kritisierten die Aufseher. Insgesamt wurden Abwicklungspläne von acht als systemrelevant eingestuften US-Großbanken geprüft.

Neue Kindle-Generation

Acht Jahre nach der Premiere seines ersten E-Book-Readers Kindle hat Amazon eine neue Geräte-Generation auf den Markt gebracht. Mit dem Kindle Oasis führt Amazon ein neues Gerätedesign ein: Das Gehäuse ist auf der einen Seite extrem dünn, auf der anderen Seite deutlich dicker, so dass

beim Halten der Schwerpunkt zur Handfläche verlagert wird. "Wir wollen, dass das Gerät an sich in den Hintergrund tritt, und Kindle Oasis ist der nächste große Schritt in diese Richtung", sagte Amazon-Chef Jeff Bezos.

"Tierwohl" legt zu

Die Zahl der an der Brancheninitiative Tierwohl teilnehmenden Betriebe steigt. Weitere 279 Geflügelhalter würden sehr wahrscheinlich aufgenommen, teilte die Initiative in Bonn mit. Zunächst müssten die Mastbetriebe sich aber einer Prüfung unterziehen. Voraussichtlich würden "in Kürze" rund 76,3 Mio. Hähnchen und Puten zusätzlich von den Maßnahmen profitieren. Neben Betrieben aus Deutschland werden demnach auch ausländische Betriebe Teil der Initiative. Alle Betriebe rückten von einer Warteliste nach. Die Händler haben sich verpflichtet, für jedes verkaufte Kilogramm Fleisch 4 Cent in einen Fonds einzuzahlen. Mit dem Geld sollen Landwirte gefördert werden, die ihre Ställe umwelt- und tierfreundlicher ausbauen als gesetzlich vorgeschrieben.

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