Notizen vom 13. November 2014

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GDL verhandelt wieder

Neue Hoffnung für streikgeplagte Bahnkunden: Die Lokführergewerkschaft GDL hat das neuerliche Gesprächsangebot der Deutschen Bahn angenommen. Das teilte sie auf ihrer Homepage mit. Die Bahn hatte nach dem Ende des Lokführerstreiks in der vergangenen Woche die beiden Gewerkschaften GDL und EVG für den 21. November zu zeitgleichen Tarifverhandlungen eingeladen. Zuvor soll es laut GDL noch am 18. November ein Spitzengespräch in Berlin geben. Die EVG hatte allerdings erklärt, dass sie nur über einheitliche Tarifverträge verhandeln wolle.

5,5 Prozent gefordert

Die Tarifkommission der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten fordert für die 4000 Beschäftigten der Milchindustrie in Baden-Württemberg eine Lohn- und Gehaltssteigerung von 5,5 Prozent.

Greenpeace prüft Siegel

Greenpeace hat im aktualisierten Textilratgeber die gängigen Textil-Siegel getestet. Am besten schnitten demnach die Label des Internationalen Verbands der Naturtextilwirtschaft (IVN Best) und der Global Organic Textile Standard (GOTS) ab. Kritik übten die Umweltschützer am Siegel Öko- Tex 100. Der Standard sei schwach, die Ware nur auf Schadstoff-Rückstände in Textilien geprüft. Der Chemikalieneinsatz bei der Herstellung werde nicht untersucht.

Erneuerbare im Vormarsch

Wind, Sonne und andere erneuerbare Energiequellen werden bis zum Jahr 2040 fast ein Fünftel der weltweit verbrauchten Primärenergie liefern. Der Anteil werde von 13 Prozent im Jahr 2012 auf 19 Prozent wachsen, sagte die Internationale Energieagentur voraus. Dafür müssten 7,8 Billionen Dollar (6,3 Billionen EUR) investiert werden.

Retter Ackermann

Ex-Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann soll die schwer angeschlagene Bank of Cyprus aus der Krise führen. Der 66-Jährige soll von der Hauptversammlung am 20. November in den Verwaltungsrat der Bank of Cyprus gewählt werden.

Industrie setzt auf TTIP

Die deutsche Industrie setzt auf den freien Handel mit der Wirtschaftsmacht USA. Das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP ("Transatlantic Trade and Investment Partnership") sei ein wichtiger Bestandteil der Struktur- und Wachstumspolitik für die gesamte Europäische Union, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo: "TTIP ist ein kostenloses Konjunkturprogramm."

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