Notizen vom 13. April 2016

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Inflation zieht an

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben im März im Vergleich zum Vorjahresmonat wieder leicht zugelegt. Das Statistische Bundesamt bestätigte die bereits vorläufig gemeldete Inflationsrate von 0,3 Prozent. Vor allem teurere Nahrungsmittel und höhere Preise für Pauschalreisen trieben die Teuerung im Ostermonat wieder etwas an, nachdem im Februar gar kein Zuwachs des Preisniveaus mehr festgestellt worden war. Die jahresbezogene Inflation liegt trotz des leichten Anstiegs noch weit entfernt von der Zielmarke von knapp unter 2 Prozent, bei der die Europäische Zentralbank (EZB) Preisstabilität gewahrt sieht.

Streik in Brauereien

Die Beschäftigten der Münchner Brauereien haben gestern mit einem Warnstreik ihrer Tarifforderung Nachdruck verliehen. Die Streikbeteiligung in der Frühschicht von Augustiner, Hacker-Pschorr, Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner und Spaten-Franziskaner sei "sehr gut, höher als erwartet" gewesen, teilte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. Die Gewerkschaft fordert für die rund 10 000 Mitarbeiter der bayerischen Brauereien 6 Prozent mehr Lohn. Die Arbeitgeber haben 1,6 Prozent mehr angeboten. Die zweite Verhandlungsrunde soll am Donnerstag beginnen.

Tesla startet Rückruf

Der US-Elektroauto-Hersteller Tesla muss in den USA 2700 Fahrzeuge des SUV Model X in die Werkstätten rufen. Eine Sprecherin bestätigte entsprechende Medienberichte. Im Falle eines Unfalls könnten Sitze in der dritten Reihe des Fahrzeugs unerwartet nach vorn rutschen. Es handle sich um einen freiwilligen Rückruf. Betroffen seien nur Model-X-Fahrzeuge in den USA, weil nach Europa noch keine Model X ausgeliefert worden seien.

Sekt soll Ausland erobern

Der Getränkekonzern Rotkäppchen-Mumm (Freyburg) nimmt nach dem Markteintritt in Italien und Tschechien weitere Märkte in den Blick. Die Strategie "Vision 2025" ziele darauf, im Ausland einen zweistelligen Anteil am Geschäft zu erreichen, sagte Vorstandschef Christof Queisser. 2015 steigerte Rotkäppchen den Umsatz um 1,6 Prozent auf 911 Mio. EUR

Gelddrucker mit Gewinn

Der Gelddrucker und Chipkarten-Hersteller Giesecke & Devrient (München) schreibt wieder schwarze Zahlen. Nach einem Verlust von 73 Mio. EUR im Vorjahr habe das Unternehmen sein Restrukturierungsprogramm konsequent umgesetzt und ein Ergebnis von 55 Mio. EUR erzielt, sagte Firmenchef Walter Schlebusch. Der Umsatz stieg um 10 Prozent auf 2 Mrd. EUR. G&D hat rund 900 Stellen abgebaut.

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