NOTIZEN vom 12. Oktober

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Inflation von 2 Prozent

Die jährliche Inflationsrate in Deutschland ist im September auf 2,0 Prozent gesunken. Im August hatte sie 2,1 Prozent betragen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts verteuerte sich Energie insgesamt um 7 Prozent . Die Preise für Heizöl zogen um 10,4 Prozent an, Kraftstoffe verteuerten sich um 8,9 Prozent.

Pflegenotstand befürchtet

Die bayerische Wirtschaft fürchtet einen massiven Pflegenotstand. Im Freistaat fehlten bis zum Jahr 2020 rund 50 000 Pflegekräfte, teilte die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) mit. Das hätten Berechnungen des Prognos Instituts ergeben.

Migros übernimmt Tegut

Die deutsche Supermarktkette Tegut wird zu 100 Prozent vom Schweizer Handelsriesen Migros übernommen. In den mehr als 300 Tegut-Märkten, überwiegend in Hessen, Thüringen und Nordbayern, arbeiten etwa 6300 Menschen. Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Fulda hatte 2011 einen Umsatz von rund 1,16 Mrd. EUR erzielt. Den Kaufpreis gaben die Partner vorerst nicht bekannt.

Weniger optimistisch

Das Geschäftsklima im deutschen Mittelstand hat sich im Herbst leicht eingetrübt. Nach einer Umfrage der Kreditauskunftei Creditreform überwiegen zwar die Optimisten, ihr Anteil ist kleiner geworden. Die meisten der Unternehmen rechnen in den kommenden Monaten mit gleichbleibenden Umsätzen und Aufträgen. Das bremst die Nachfrage nach zusätzlichen Arbeitskräften: Nur noch knapp 16 Prozent planten im nächsten halben Jahr neue Mitarbeiter einzustellen, fast 8 Prozent wollten Stellen abbauen.

Aufsichtsratschef geht

Der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende der Baumarktkette Praktiker, Kersten von Schenck, hat sein Amt niedergelegt. Ein Nachfolger solle heute in einer außerordentlichen Sitzung des 15-köpfigen Gremiums bestimmt werden, teilte das Unternehmen in Kirkel mit. Von Schenck stand dem Aufsichtsrat seit dem Börsengang im November 2005 vor.

Handelsdefizit gestiegen

Das US-Handelsdefizit ist im August etwas stärker gestiegen als erwartet. Der Fehlbetrag lag bei 44,2 Mrd. Dollar (34,2 Mrd. EUR). Experten hatten mit einem Defizit von 44 Mrd. Dollar gerechnet, nachdem die Lücke im Juli 42,5 Mrd. Dollar betragen hatte. Der Bilanz zufolge sanken die Exporte auf den niedrigsten Stand seit Februar. Insgesamt lag das Exportvolumen der USA bei 181,3 Mrd. Dollar, bei den Importen waren es 225,5 Mrd. Dollar.

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