Notizen vom 12. April 2016

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Celesio kauft Holon

Der Pharmahändler Celesio (Stuttgart) steigt ins Apotheken-Geschäft in Portugal ein und übernimmt das Apotheken-Netzwerk Holon in Portugal. Holon hat etwa 80 Mitarbeiter. Den Kaufpreis gab Celesio nicht bekannt. Die Deutschen sind bereits als

Großhändler in Portugal aktiv.

Umstrittener Mindestlohn

Die Arbeitgeber haben Forderungen, den Mindestlohn von 8,50 EUR rasch auf 10 EUR anzuheben, als "völlig abwegig" bezeichnet. "Das wäre mit dem Mindestlohngesetz nicht zu vereinbaren", sagte der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Reinhard Göhner und wies damit Forderungen des Verdi-Vorsitzenden, Frank Bsirske, zurück.

Apple ordert Holz

Das Holz für die Tische in der Zentrale im kalifornischen Cupertino kommt aus Unterfranken. "Die Spessarter Eiche ist weltberühmt", teilten die Bayerischen Staatsforsten mit. Apple habe Holz geordert um daraus 500 massive "Riesentische" mit einem Maß von 5,5 mal 1,2 Metern fertigen zu lassen.

Gebühren abschaffen

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat sich für eine Abschaffung der Gebühren für die Meister- und Technikerausbildung in Deutschland ausgesprochen. "Wir haben in Deutschland ein bisschen eine Fehlentwicklung in den letzten Jahren, dass so viele junge Leute glauben, nur über die Universität könne man ein anständiges Leben machen, das stimmt nicht, sondern hier gibt es tolle Berufsperspektiven", sagte der Minister zur Eröffnung der Baumaschinenmesse Bauma (bis 17. April) in München. Mit einer Abschaffung der Gebühren könne wieder eine Gleichberechtigung zwischen der akademischen Ausbildung und solchen Qualifizierungsmaßnahmen in normalen Berufen geschaffen werden, so Gabriel.

Tata verkauft Produktion

Der indische Industriekonzern Tata hat sich mit der britischen Investmentfirma Greybull Capital auf den Verkauf eines Teils seiner europäischen Produktionsstätten geeinigt. Damit geht für etwa 4400 Mitarbeiter in Großbritannien und 400 Mitarbeiter in Frankreich eine wochenlange Zitterpartie zu Ende. Bis zuletzt war über Schließungen spekuliert worden.

Keine Zinsen

Anleger bekommen erstmals für ihre

Bundesanleihen im Schnitt keine Zinsen mehr. Die so genannte Umlaufrendite deutscher Bundesanleihen fiel erstmals auf 0,00 Prozent, wie die Bundesbank in Frankfurt mitteilte.

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