Notizen vom 11. November 2014

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Daimler wehrt sich

Im Streit um eine SWR-Reportage wehrt sich Daimler gegen das Urteil des Stuttgarter Landgerichts. Das Gericht hatte im Oktober eine Klage des Konzerns abgewiesen, mit der die Stuttgarter die Ausstrahlung eines Beitrags über Lohndumping verhindern wollten. Der Autobauer hat dagegen Berufung eingelegt, wie eine Sprecherin sagte. Der Sender hatte auf Daimlers Werksgelände mit versteckter Kamera gedreht. In dem Beitrag hieß es, Daimler beschäftige über Werkverträge Menschen, die ihr Gehalt mit Hartz IV aufstocken müssten.

Proteste bei IBM

Mehr als 1000 IBM-Mitarbeiter haben gestern in Ehningen für mehr Lohn demonstriert. "Wir fordern das Unternehmen auf, die Mitarbeiter am Erfolg des Unternehmens zu beteiligen", sagte Bert Stach, IBM-Konzernbetreuer bei der Gewerkschaft Verdi. IBM beschäftigt in Deutschland nach Gewerkschaftsangaben rund 15 000 Mitarbeiter. Für sie fordert Verdi 5 Prozent mehr Geld.

Mittelstand pessimistisch

Erstmals seit fast zwei Jahren schätzen die mittelständischen Unternehmen in Deutschland die Entwicklung ihrer Geschäfte auf Halbjahressicht wieder mehrheitlich pessimistisch ein.

Die Unternehmen seien verunsichert und hielten sich wegen der enttäuschten Wachstumshoffnungen zurück, geht aus dem Mittelstandsbarometer der KfW-Bankengruppe hervor.

Kündigung bestätigt

Der Küchenmöbel-Hersteller Alno hat im juristischen Streit mit seinem Ex-Chef Jörg Deisel einen Erfolg erzielt. Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf geht davon aus, dass die fristlose Kündigung gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden wirksam war. Die Klagen Deisels seien abgewiesen worden, sagte ein Sprecher.

5 Prozent mehr gefordert

Die 550 000 Beschäftigten der deutschen Chemie-Industrie sollen nach einer Empfehlung des Vorstandes der Gewerkschaft IG BCE 4 bis 5 Prozent mehr Geld bei zwölf Monaten Laufzeit fordern. Außerdem seien Verbesserungen bei der beruflichen Teilzeit wichtiger Bestandteil von Tarifforderungen.

Großauftrag für Boeing

Der US-Flugzeugbauer Boeing hat einen milliardenschweren Auftrag von der SMBC Aviation Capital aus Japan erhalten. Boeing werde 80 Passagiermaschinen des Typs 737 MAX 8 an die weltweit drittgrößte Flugzeug-Leasinggesellschaft liefern. Laut Listenpreis liegt der Auftragswert bei gut 8,5 Mrd. Dollar (6,8 Mrd. EUR).

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