NOTIZEN vom 10. Oktober

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Mieten steigen zweistellig

Die bei Neuvermietung fälligen Mieten sind im vergangenen Jahr in deutschen Städten um bis zu 10 Prozent gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Immobilienwirtschaftsbericht des Bundesbauministeriums hervor, der nächste Woche im Kabinett beraten werden soll. Die Neu- und Wiedervermietungsmieten erhöhten sich in Berlin um 7,4 Prozent, in Hamburg um 7,5 Prozent, in Bremen um 8,8 Prozent, Freiburg um 8,1 Prozent. Im Bundesdurchschnitt waren es 2,9 Prozent.

IWF warnt vor Absturz

Die europäische Schuldenkrise und politische Grabenkämpfe in den USA können die Weltwirtschaft nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds erneut in eine tiefe Krise stürzen. Die Abwärtsspirale würde auch Schwellenländer wie China erfassen. Für die Bundesrepublik sieht der IWF für 2013 nur noch ein Wachstum von 0,9 Prozent. Für den Euroraum korrigierten die IWF-Volkswirte ihre Prognose ebenfalls nach unten: heuer minus 0,4 Prozent und plus 0,2 im kommenden Jahr.

IG Metall fordert 5 Prozent

Mit einer Forderung nach 5 Prozent mehr Geld geht die IG Metall in die Tarifverhandlung für 120 000 Beschäftigte der westdeutschen Textil- und Bekleidungswirtschaft. Die IG Metall begründete die Forderung mit der "robusten Entwicklung" der deutschen Realwirtschaft. Zudem müsse der private Konsum gestärkt werden.

Beschwerde der Volksbank Die Volksbank Göppingen wehrt sich gegen ein bundesweit geplantes Beschwerderegister für die Wertpapierberater von Banken. Das Geldinstitut und drei seiner Mitarbeiter legen Verfassungsbeschwerde gegen die neuen Vorschriften ein. Diese seien ein unverhältnismäßigen Eingriff in das Grundrecht auf Berufsfreiheit.

Zukunftstarif verschoben

Die Verhandlungen über einen Zukunftstarifvertrag für die rund 135 000 Bahn-Beschäftigten sollen voraussichtlich noch im Oktober fortgesetzt werden, sagte ein Sprecher der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft. Auch die Arbeitgeberseite zeigte sich zuversichtlich. Am Vortag war es zu keinem Abschluss gekommen.

Rossmann statt Schlecker

Die Drogeriemarktkette Rossmann hat nach eigenen Angaben inzwischen bundesweit mehr als 2000 frühere Beschäftigte des insolventen Ex-Rivalen Schlecker und der Schlecker-Tochter Ihr Platz eingestellt. Bislang wurden 100 Standorte übernommen, bei einigen wird noch verhandelt.

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