Notizen vom 10. November 2014

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Mehr Mieterhöhungen

Der Deutsche Mieterbund berät immer mehr Menschen wegen steigender Mieten. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, verzeichneten die Mietervereine in Deutschland im vergangenen Jahr rund 30 Prozent mehr Rechtsberatungen zu dem Thema. 9,2 Prozent aller Beratungen befassten sich mittlerweile mit Mieterhöhungen, in Großstädten seien es 11,8 Prozent.

Konsolidierung erwartet

Der europäische Bankensektor könnte aus Sicht von Bundesbank-Vorstandsmitglied Andreas Dombret vor einer Konsolidierung stehen. "Fusionen und Bankübernahmen sollten zumindest kein Tabu sein", sagte Dombret dem Magazin "Focus". Es gebe Überkapazitäten im europäischen Banksektor. "Konsolidierung ist ein Mittel, um Kapazität aus dem Markt zu nehmen", sagte er mit Blick auf die 13 europäischen Banken, die beim Stresstest der Europäischen Zentralbank durchgefallen waren.

"Keine Negativzinsen"

Die Sparkassen in Deutschland wollen keine Strafzinsen auf Spareinlagen einführen. "Negativzinsen auf Spareinlagen wird es bei den Sparkassen nicht geben", sagte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon, der "Wirtschaftswoche". Die Deutsche Skatbank hatte für Wirbel gesorgt, weil sie seit November für Beträge auf Tagesgeldkonten von mehr als 500 000 EUR einen Minuszins von 0,25 Prozent verlangt.

Ruhrwirtschaft fordert

Die Wirtschaft im Ruhrgebiet will stärker von öffentlichen Mitteln profitieren. Der Initiativkreis Ruhr - ein Zusammenschluss von fast 70 großen Unternehmen der Region - fordert mehr Investitionen für eine bessere Mobilität, leistungsfähigere Logistik und lebenswertere Stadtviertel im Revier.

DeinBus.de insolvent

Wegen des harten Preiskampfs auf dem Markt hat der Fernbus-Pionier DeinBus.de Insolvenz angemeldet. Damit trifft der scharfe Wettbewerb einen weiteren kleinen Anbieter. Die Frankfurter Firma city2city hatte bereits im Oktober den Betrieb eingestellt. DeinBus.de will seine Linien vorerst aber aufrechterhalten.

Neue Regeln angemahnt

Angesichts der jüngsten Streiks von Lokführern und Piloten hat Lufthansa-Finanzchefin Simone Menne neue gesetzliche Regeln für Arbeitskämpfe gefordert. "Natürlich können Verhältnisse, wie wir sie gerade erleben, unserem Land schaden", sagte Menne der "Welt am Sonntag".

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