NOTIZEN vom 10. April 2014

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Fataler Fehler in Software

Sicherheitsexperten warnen vor einem fatalen Fehler in der weit verbreiteten Software für Verschlüsselung OpenSSL. Die Sicherheitslücke ermögliche es Angreifern, weltweit Passwörter sowie zur Verschlüsselung benutzte Codes zu stehlen. Nach Schätzungen benutzt etwa die Hälfte aller Webseiten OpenSSL. Viele Betreiber haben die Heartbleed genannte Lücke aber bereits geschlossen.

Tagarbeit vorgeschrieben

Kann ein Schichtarbeiter aus gesundheitlichen Gründen keine Nachtdienste leisten, so ist er deswegen nicht arbeitsunfähig, sondern muss tagsüber eingesetzt werden, entschied das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Laut Statistischem Bundesamt arbeiteten 2012 im Schnitt gut 6,25 Mio. Menschen in wechselnden Schichten.

Tilo Berlin muss in Haft

Der frühere Vorstandschef der österreichischen Hypo Group Alpe Adria (HGAA) Tilo Berlin ist wegen Untreue zu 26 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Das Landgericht Klagenfurt sah es als erwiesen an, dass er die Bank durch Nebenvereinbarungen mit Investoren geschädigt habe.

Mitsprache bei Gehalt

Die Aktionäre großer Unternehmen sollen nach dem Willen der EU-Kommission künftig ein Wort bei der Höhe der Managergehälter mitreden können. Eine in der EU gültige Deckelung der Managergehälter enthält der Vorschlag jedoch nicht.

Warnung vor Gift in Leder

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnt vor giftigen Chemikalien in Lederprodukten. Vor allem der Stoff Chrom VI, der auch in Schuhen des Online-Händlers Zalando gefunden wurde, sei eines der großen Probleme der Lederindustrie. Durch Kontakt mit dem Gift können Allergien ausgelöst, durch Einatmen kann Krebs verursacht werden.

Wohlstand erhalten

Die Mehrheit der Deutschen möchte die erreichte Lebensqualität erhalten, strebt aber nicht unbedingt einen höheren Lebensstandard an. Das ist das Fazit einer Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos. Drei Viertel antworteten auf die Frage, was sie unter Wohlstand verstehen: "Keine finanziellen Sorgen haben."

Banken mit mehr Kapital

Die acht größten Banken der USA müssen künftig mehr Kapital vorhalten, um besser für Krisenfälle gewappnet zu sein. Die Spitzengremien der zuständigen Aufsichtsbehörden stimmten den neuen Regeln zu.

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