Neuer Versuch, Internet und Fernsehen miteinander zu verheiraten

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Fast die Hälfte aller Deutschen schauen Fernsehen und surfen gleichzeitig im Internet. Dies hat einen Studie im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom ergeben. Um diese gewaltige Zahl von Nutzern mit speziellen Diensten zu gewinnen, soll das Internet auf dem Fernseher Einzug halten: HBBTV heißt diese Technik etwas sperrig für Hybrid Broadcast Broadband TV.

In den vergangenen Jahren gab es mehrere Versuche, Web und TV miteinander zu verheiraten - die scheiterten. Videotext wird dagegen immer noch von Millionen genutzt. Fernsehsender investieren nun in den "besseren Videotext" HBBTV und wollen zusätzliche Informationen auf den Bildschirm bringen: Wetterbericht für den Wohnort, Videos von Youtube, soziale Anwendungen wie Facebook, Filme und Sendungen aus Mediatheken. Es gibt die Möglichkeit für zeitversetztes Fernsehen und Zusatzinformationen zu laufenden Sendungen.

So plant RTL das Abrufportal RTL Now für HBBTV zu öffnen. Das ZDF startet mit Heutejournal Plus eine spezielle Anwendung und ARD bietet schon heute HBBTV-Mediatheken an. Die Pro-Sieben-Gruppe mit Angeboten auf Kabel 1, Sat 1 und Pro Sieben hat schon heute zwischen 200 000 und 350 000 HBBTV-Nutzer täglich.

Nötig sind ein Sat-Receiver oder Kabel-Receiver, der den HBBTV-Standard unterstützt. Diesen gibt es ab 100 Euro. Fernseher mit der Technik gibt es für 3200 Euro, aber auch für 400 Euro. Dazu kommt ein Breitband-Internet-Anschluss. vt

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