Mittelständler bauen Geschäft im Ausland aus

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Deutsche Mittelständler halten trotz der Schuldenkrise in Euroland, der damit einhergehenden Verunsicherung und der Konjunkturabschwächung an ihren Plänen zur Ausweitung des Exports und des direkten Engagements im Ausland fest. Dies belegt eine von der KfW-Bankengruppe und der Wirtschaftsauskunftei Creditreform vorgelegte Umfrage unter 3600 Mittelständlern: Danach wollen fast zwei Drittel der Unternehmen ihre Geschäfte mit und im Ausland ausweiten.

Ein weiteres Drittel will das Engagement halten, nur ein kleiner Teil denkt daran, den Export zu verringern. Mit eigenen Ablegern sind aber nur wenige Mittelständler jenseits der Grenze aktiv, der überwiegende Teil der Auslandsumsätze entfällt auf den Export. Nur etwa 5 Prozent der Firmen haben direkt im Ausland investiert. Womit ihnen unter Umständen Geschäftschancen entgehen. "Es ist weiteres schlummerndes Internationalisierungspotential vorhanden", sagt Michael Bretz von Creditreform.

Insgesamt erzielen deutsche Mittelständler im Schnitt 20 bis 30 Prozent ihres Umsatzes mit Kunden im Ausland. 2011 waren das in absoluten Zahlen fast 600 Mrd. EUR. Auch in Zukunft haben die Firmen der Umfrage zufolge bei Exporten und Direktinvestitionen mit einem Anteil von gut 60 Prozent zunächst Westeuropa im Blick, dann folgen Ost- und Mitteleuropa mit etwa 27 Prozent vor China mit 12 Prozent.

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