Kostenlose Beratung für Verbraucher

Mit Energiesparen sollen die Bundesbürger höheren Strompreisen begegnen. Umweltminister Peter Altmaier will dafür kostenlose Stromspar-Checks.

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Angesichts steigender Strompreise soll jedem deutschen Haushalt bis 2020 eine kostenlose Energieberatung ermöglicht werden. Mit der fachmännischen Suche nach Einsparmöglichkeiten solle den Menschen die Möglichkeit gegeben werden, den Stromkosten "ein Schnippchen zu schlagen" und zugleich zum Gelingen der Energiewende beizutragen, sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) nach dem ersten Runden Tisch zum Stromsparen.

Zur ersten Gesprächsrunde über Einsparmöglichkeiten beim Strom empfing Altmaier in seinem Ministerium Vertreter von Wohlfahrts- und Verbraucherschutzverbänden, Kirchen, Kommunen und Verbänden der Energietechnik. Die Teilnehmer verständigten sich seinen Angaben zufolge darauf, das Angebot der Energieberatungen zu erweitern und gemeinsame Qualitätsstandards für die Überprüfungen zu entwickeln.

Bisher habe lediglich jeder zehnte Haushalt eine Energieberatung in Anspruch genommen, sagte der Minister. In Zukunft sollten "pro Jahr hunderttausende Beratungen" angeboten werden. "Wir wollen allen Haushalten die Möglichkeit geben, bis zum Jahr 2020 eine solche Beratung in Anspruch zu nehmen, in aller Regel auch kostenlos", sagte Altmaier. Einkommensschwachen Haushalten solle zudem bei der Umsetzung der Energiespartipps geholfen werden.

Der Minister verwies darauf, dass die Verbraucher über das Stromsparen nicht nur ihre Energiekosten senken können, sondern zeitgleich auch zum Gelingen der Energiewende beitragen. Er verwies darauf, dass sich die Bundesregierung das "ehrgeizige Ziel" gesteckt habe, bis 2020 den Stromverbrauch in Deutschland um zehn Prozent zu senken. Dazu müsse ein Bewusstsein für effizienten Umgang mit Energie geschaffen werden.

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Kommentare

10.10.2012 22:22 Uhr

Ach Herr Altmaier,

macht es Ihnen eigentlich Spaß, so einen Blödsinn zu erzählen? Sagt Ihnen der Begriff "Placebo" etwas?
Da hat Sie Frau Merkel ganz schon veräppelt mit diesem schönen Ministeramt. Ihre Entlassungsurkunde ist wahrscheinlich auch schon gedruckt.

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