Kosten für Energiewende gerechter verteilen

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Die Kosten für den Ausbau Erneuerbarer Energien (EEG) müssen gerechter verteilt werden, fordert der Verbraucherzentrale-Bundesverband (VZBV). „Denn mit der Finanzierung über die EEG-Umlage sind die Verbraucher einseitig belastet“, sagt Vorstand Klaus Müller: „Die privaten Haushalte sind der Zahlmeister der Energiewende.“ Sie verbrauchen demnach nur 25 Prozent des Stroms, schultern aber 36 Prozent der EEG-Umlage.

Eine mögliche Lösung sieht der VZBV in der Einrichtung eines so genannten Energiewendefonds, der über Steuern finanziert werden könnte. Der Verband hat dazu bei der Unternehmensberatung Enervis eine Studie in Auftrag gegeben. Die Autoren untersuchen verschiedene Szenarien, bei denen die EEG-Umlage unterschiedlich stark abgesenkt wird.

Das Ergebnis: Stromverbraucher könnten durch die Absenkung der EEG-Umlage insgesamt um bis zu 26 Mrd. € entlastet werden, die privaten Haushalte könnten 10 Mrd. € einsparen. „Diese Beträge sind nicht klein“, sagt Julius Ecke von Enervis: „Sie müssten durch Steuern gegenfinanziert werden.“ In den Szenarien in der Studie wird das über die Einkommenssteuer und die Unternehmenssteuer realisiert. Um die privaten Haushalte insgesamt zu entlasten, wird in dem Beispiel die Unternehmenssteuer angehoben. „Durch den Steuermix könnten Haushalte mit kleinem und mittlerem Einkommen gezielt entlastet werden“, sagt Ecke.

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