KOMMENTAR: Lufthansa übt den Spagat

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Lufthansa steht im Vergleich zur europäischen Konkurrenz gut da. Aber der Druck ist erheblich: Da sind zum einen die hohen Treibstoffpreise, gegen die sich die Lufthansa im Gegensatz zu früher kaum mehr absichern kann.

Dazu kommt die Konkurrenz durch die Billigflieger, denen sich die Lufthansa ab Januar mit der neu formierten Germanwings im innerdeutschen und innereuropäischen Verkehr abgesehen von den Flughäfen Frankfurt und München entgegenstemmen will. Und da sind die staatlichen Airlines vom Golf wie Emirates, Etihad oder Qatar, die sich jetzt auch Airline-Allianzen anschließen.

Man stehe nicht unter Druck, sagt Lufthansa-Chef Franz und verkündet in gleichem Atemzug, die Lufthansa-Passage werde 2012 Verluste einfliegen und man müsse das Sparprogramm verschärfen. Bei einem Abbau von 3500 Stellen in der Verwaltung wird es nicht bleiben.

Es ist ein schwieriger Spagat: Die Lufthansa muss in neue Jets investieren, die Qualität der Ausstattung erhöhen, was in den nächsten Jahren Milliarden kostet, andererseits muss sie dafür pro Jahr einen Betriebsgewinn von 1 Mrd. EUR einfliegen, was nur mit striktem Sparen erreicht werden kann. Wie das gehen soll, ist unklar. Der Lufthansa-Chef hat den Königsweg noch nicht gefunde

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