KOMMENTAR: Große Aufgaben

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Mehr Wohnungsbau ist das beste Mittel gegen explodierende Mieten - und nicht mehr Reglementierungen für Vermieter, mit denen die SPD im Wahlkampf auf Stimmenfang gehen will. Daher sind die Nachrichten aus der Bauwirtschaft höchst erfreulich: In diesem Jahr sollen deutlich mehr Wohnungen fertiggestellt werden als 2012. Schon seit drei Jahren ist der dramatische Abwärtstrend gebrochen.

Die Zahl von voraussichtlich 230 000 Wohnungen ist wahrlich noch kein Anlass für Befürchtungen, da entstünde eine Blase, die eines Tages so platzt wie in Spanien. Mitte der 90er Jahre wurden bis zu 600 000 Wohnungen neu gebaut, wobei allerdings ein erheblicher Teil auf den Nachholbedarf in Ostdeutschland zurückzuführen war. Die Frage ist auch immer, ob die richtigen Wohnungen gebaut werden, wobei die Lage ebenso wichtig ist wie die Größe. Nicht zu vergessen, dass wir nicht nur Luxusbehausungen brauchen, sondern insbesondere ein bezahlbares Angebot für Durchschnittsverdiener.

Der Wohnungsbau gehört zweifellos zu den großen Aufgaben der nächsten Jahre. Die zentrale Herausforderung ist dabei ein akzeptables Angebot gerade für Geringverdiener. Da ist mehr Einfallsreichtum gefragt als nur neue Vorschriften.

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