KOMMENTAR: Gold-Fonds gefragt wie nie

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Wenig Impulse gibt es derzeit für die Börse: Keine Neuigkeiten von den Notenbanken, keine Unternehmensberichte, keine guten oder schlechten Nachrichten aus der Politik. Trotzdem hat sich der Deutsche Aktienindex (Dax) in der ersten Oktober-Woche wacker geschlagen. Um deutlich mehr als 2 Prozent sind die Kurse im Schnitt geklettert, auf fast 7400 Punkte. Das erstaunt auch erfahrene Beobachter, zumal sich die Konjunkturaussichten und damit auch die Gewinnperspektiven für die Unternehmen eingetrübt haben. Maschinenbau und Automobilhersteller berichten von schrumpfenden Auftragseingängen.

Viele Anleger schauen vermehrt auf Gold, auch wegen der Inflation, die in der Euro-Zone 2,7 Prozent beträgt. Die Europäische Zentralbank sieht bei bis zu 2 Prozent die Preisstabilität noch gewährleistet. In Euro gerechnet war Gold in der abgelaufenen Woche mit 1381 EUR für die Feinunze (31,1 Gramm) so teuer wie noch nie. Entsprechend gefragt sind Papiere börsennotierter Gold-Fonds. Sie müssen den Gegenwert des Edelmetalls physisch vorhalten.

Die Mehrzahl der Experten erwarten in den nächsten Wochen keine großen Kursbewegungen: Aus den von manchem fürs Jahr 2012 vorausgesagten 8000 Punkten im Dax dürfte es kaum etwas werden.

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