KOMMENTAR: Ein guter Ansatz

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Viel zu wenige lernen schon in jungen Jahren einen vernünftigen Umgang mit Geld. Eltern sind dabei häufig ebenso überfordert wie Lehrer. Dann werden schnell der Handyvertrag oder Bestellungen im Internet zur Schuldenfalle mit bitteren Folgen fürs spätere Leben. Daher ist es konsequent, schon in der Grundschule die Basis zu legen. Es ist erstaunlich, dass erst jetzt mit dem "Projekt Schuldschwein" eine private Initiative an den Start geht, angestoßen von zwei jungen Frauen, die ihre eigenen Erfahrungen mit den Problemen von Kindern gemacht haben.

Es ist konsequent, wenn sich gerade die Inkasso-Unternehmen dieses Themas annehmen. Denn sie leben davon, Geld für Unternehmen einzutreiben. Da helfen ihnen überschuldete Verbraucher gar nichts. Bei ihnen ist nichts zu holen, im Gegenteil: Sie sorgen nur für hohen Aufwand und den Ausfall von Forderungen. Ein wenig mag dabei auch eine Rolle spielen, dass die Branche ihr in der Öffentlichkeit ramponiertes Image aufpolieren will.

Es ist wie so häufig: Wenige unseriöse Firmen ruinieren mit rabiaten Methoden und ungerechtfertigten Forderungen den Ruf der ganzen Branche. Sie sind zudem gar nicht Mitglied des Branchenverbandes, der darüber wacht, keine schwarzen Schafe in den eigenen Reihen zu haben.

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