KOMMENTAR: Ein Grund zur Freude

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Opel hat solche Tage bitter nötig. Den Beschäftigten sind sie zu gönnen. Der Kleinwagen Adam, den sie bei Opel mit Blick auf die jüngere Zielgruppe "Ädäm" nennen, ist nicht irgendein neues Auto für den gebeutelten Autohersteller. Es ist ein Hoffnungsträger, wie es ihn bei Opel lange nicht gegeben hat. Pfiffig mit intelligenten Details und Ausstattungskombinationen. 16 000 Bestellungen sprechen eine deutliche Sprache.

Wichtig ist: Das Auto wurde komplett von Opel-Ingenieuren und Designern in Rüsselsheim entwickelt und nur ein Werk - das in Eisenach - baut dieses Auto. Es ist bei Opel die Ausnahme und nicht die Regel, dass die Manager von General Motors der Tochter in Rüsselsheim freie Hand lassen. Der Adam kann belegen, dass dies das richtige Rezept ist, mit dem Opel endlich wieder mehr Autos verkaufen kann.

Wird der Adam ein Erfolg, wäre das aber auch ein Beleg dafür, dass die GM-Manager in den vergangenen Jahren viel falsch gemacht haben, in dem sie den Spielraum für Opel zu stark eingeengt haben und damit wesentlich mitverantwortlich dafür sind, dass die deutsche Tochter heute so schlecht dasteht.

Bei aller Freude über den Kleinwagen: Allein aus dem Absatz-Loch wird er Opel nicht ziehen können. Opel steht auch 2013 vor schwierigen Zeiten.

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