KOMMENTAR: Befristeter Job als Normalfall

|

Alle reden vom Facharbeitermangel. Aber ausgerechnet bei den jungen Arbeitnehmern ist er bisher noch nicht angekommen. Dabei sollten sie eigentlich als erste spüren, dass der Nachwuchs mehr umgarnt wird - sei es durch steigende Einkommen oder durch bessere Arbeitsbedingungen. Zuzunehmen scheint nur der Stress, ergab zumindest eine Umfrage im Auftrag des DGB. Offensichtlich dauert es, bis sich die Probleme beim Gewinnen von Nachwuchs positiv bei ihnen auswirken. Dabei wird nicht nur bei technischen Berufen über Nachwuchsmantel geklagt, sondern auch bei Bäckern oder Metzgern.

Deutlich zeigt die Studie, wie sehr unsichere Beschäftigungsverhältnisse zum Normalfall geworden sind: Jeder fünfte unter 35 Jahren hat nur einen befristeten Job. Ausgerechnet in der öffentlichen Verwaltung sind es sogar doppelt so viele. Gerade sie kann schwerlich damit argumentieren, dass sie angesichts von Konjunkturrisiken flexibel bleiben müsse. Da spielen wohl eher die allgemein knappen Finanzmittel in Zeiten der Schuldenbremse eine Rolle. Trotzdem ist es schlecht für eine Gesellschaft, wenn samt Minijobbern und Leiharbeit jeder dritte Junge eine Stelle ohne Planungssicherheit hat. Das macht die betroffenen Berufe sicherlich nicht attraktiver.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung
Kommentieren

Kommentare

28.11.2012 01:36 Uhr

Ei !, verbibbsch !! diese gigantische Intelligenzia !!!

Im US-Teich der Logik !!!!:

Guckst Du !:

***
PAUL KRUGMAN
November 25, 2012, 9:02
The Fake Skills Shortage

http://krugman.blogs.nytimes.com/2012/11/25/the-fake-skills-shortage/?smid=tw-NytimesKrugman&seid=auto
***

-----

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Immanuel Kant

Antworten Kommentar melden

27.11.2012 00:33 Uhr

Guckst Du US-Intelligenzia !!!:

**Paul Krugmann: Der Schwindel mit dem Facharbeitermangel
Wann immer sich ein Arbeitgeber beklagt, dass er kein Personal mit der notwendigen Qualifikation findet, frage ihn welches Gehalt er anbietet. Fast immer kommt heraus, dass Arbeitgeber eigentlich hoch ausgebildete (und teure) Arbeitnehmer für einen Lohn für manuelle Tätigkeiten haben will. Kein Wunder dass Facharbeiter knapp werden…
Was wirklich gefragt werden sollte, das ist, dass es für Arbeitgeber notwendig wäre, ausreichende Löhne zu bezahlen, Facharbeiter zu gewinnen, die sie angeblich benötigen.**

http://www.nachdenkseiten.de/?p=15233#h07

-----

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Immanuel Kant

Antworten Kommentar melden

27.11.2012 00:04 Uhr

Der Fake mit dem „Facharbeitermangel“ !

isch jetzertle sogar üben den großen Teich ! bis nach New York !! geschwappt !!!

Wobei jeder minderbemittelte ! auch nur halbwegs Intelligente !! unschwer erkennen kann !!!, dass es in einer Marktwirtschaft ! – aus Prinzip !!! – gaaanz prinzipiell !! - überhaupt keinen Facharbeitermangel geben kann !!!

Warum !??
Na darum !!

Weil der Markt bekanntlich „alles“ von alleine regelt !!!

Denn lehrt net gerade Sell !??, nicht doch jeder „Marktwissenschaftler“ !! schon gleich von Anfang an !!!????

Isch net gerade des !?, der Grund !, warum wir doch so bekanntlich !! genau den Markt brauchen !!!????

-----

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Immanuel Kant

Antworten Kommentar melden

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Ulmer Innenstadthandel klagt über Gewalt und Drogen

Bei Regen und Kälte ist nur wenig zu sehen von den unhaltbaren Zuständen, die einige Geschäftsleute auf der Bahnhofstraße beklagen. Doch es gibt sie, auch wenn es derzeit eher entspannt zugeht. weiter lesen