Kommentar Apple: Nicht mehr richtig sexy

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Apple legt Rekordzahlen bei Umsatz und Gewinn vor, dennoch sinkt der Kurs der Aktie. Solch ein Mechanismus ist öfters zu beobachten und stärkt die Vorurteile aller kritischen Nicht-Börsianer. Aktionäre kriegen den Hals halt nie voll genug - so wird so eine Verkaufswelle gern an Stammtischen erklärt. Das mag auf manche Anleger auch zutreffen, aber im Fall von Apple gibt es durchaus gute Gründe, weshalb sich Aktionäre lieber von diesem Papier trennen als es im Depot zu belassen.

Tatsächlich wird an der Börse nämlich weder die Gegenwart, noch die Vergangenheit bewertet, sondern nur die Zukunft. Es geht den Anlegern schlicht um die Chancen auf steigende oder zumindest stabile Dividenden. Die wiederum hängen aber davon ab, inwieweit ein Unternehmen sein Potenzial am Markt ausbauen beziehungsweise halten kann.

Die Hypes von Apple fast schon Legende. Die Konkurrenz - allen voran Samsung - ist, gerade was die Smartphones angeht, vorbeigezogen. Die Gerüchte um einen Apple-Fernseher oder eine Apple-Uhr sind nur Gerüchte geblieben. Jetzt denkt Cook laut über ein Bezahlsystem auf dem Smartphone nach. Aber daran basteln auch schon andere. So richtig sexy - um im Börsenjargon zu bleiben - macht sich Apple damit nicht.

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