Karstadt: Unruhe um Konzept zur Untervermietung

Der angeschlagene Warenhauskonzern Karstadt mit Sitz in Essen erwägt nach Angaben diverser Medienberichte, bis zu einem Drittel der Verkaufsflächen unterzuvermieten.

|

Der angeschlagene Warenhauskonzern Karstadt mit Sitz in Essen erwägt nach Angaben diverser Medienberichte, bis zu einem Drittel der Verkaufsflächen unterzuvermieten. Das ARD-Magazin "Monitor" und das Onlineportal "tagesschau.de" berichteten übereinstimmend, ein Strategiepapier der Karstadt-Eigentümer liste als mögliche Mieter bekannte Marken wie Rossmann oder Primark auf. Die Arbeitnehmervertreter des Handelskonzerns befürchteten deshalb einen weiteren Stellenabbau im Traditionsunternehmen, hieß es in den Medienberichten.

Bei der Karstadt-Unternehmensführung stießen die Berichte allerdings auf Widerspruch. In einer von der Berliner Rechtsanwaltskanzlei Schertz Bergmann verfassten Erklärung betonte das Unternehmen: "Die pauschale und unzutreffende Vermutung über ein Drittel der Verkaufsflächen könne vermietet werden, erweckt die falsche Vorstellung, dass das Warenhauskonzept in der jetzigen Form aufgegeben wird." Das Gegenteil sei der Fall, hieß es.

Karstadt vermiete Flächen, um das eigene Waren- und Dienstleistungsangebot für die Kunden zu ergänzen, um die Nutzungseffizienz der Standorte zu erhöhen und auch um zusätzliche Mieteinnahmen zu generieren. Ausdrücklich hieß es in der Stellungnahme außerdem: "Es gibt keine Pläne für einen Personalabbau."

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Kripo-Beamter der Ulmer Polizei vor Gericht

Wegen Strafvereitelung und Unterschlagung von Geldbußen in zig Fällen muss sich ein Polizist vor der Justiz verantworten. Der Angeklagte bestreitet alles. weiter lesen