IW-Institut erwartet Aufschwung

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Deutschland steht vor einem Aufschwung. Davon geht das das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) aus. Das Wachstum der Wirtschaftsleistung werde in diesem Jahr 1,75 Prozent erreichen und im nächsten Jahr 2,0 Prozent. 2013 lag der Wert bei 0,4 Prozent. Die IW-Experten sehen zugleich große Risiken. Dazu zählen nicht nur die Folgen der Krim-Krise, auch in bedeutenden Schwellenländern wie Brasilien, Indien und China führten politische Konflikte zu wirtschaftlichen Unwägbarkeiten. Zudem seien die Folgen der Staatsschuldenkrise in der EU noch nicht überwunden.

Das arbeitgebernahe Institut kritisierte die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung. Weder der Schuldenabbau komme voran, noch seien entscheidende Fragen der Energiewende zufriedenstellend beantwortet worden. Außerdem habe sich die Regierungskoalition "zu sozialpolitischen Wohltaten hinreißen lassen", deren Folgen auf den Arbeitsmarkt ungeklärt seien. Gleichwohl erwarten die Forscher aus Köln einen leichten Rückgang der Arbeitslosenquote auf 6,5 Prozent in diesem und im nächsten Jahr.

Die Teuerung sollte in diesem Jahr wie 2013 bei 1,5 Prozent liegen und sich 2015 nur leicht auf 1,75 Prozent erhöhen.

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