Investitionen in Ökostrom sinken weltweit

Die Investitionen in den Ausbau der Stromerzeugung durch Sonne, Wind, Wasser und Biomasse sind im vergangenen Jahr weltweit zum zweiten Mal hintereinander gesunken, um 14 Prozent oder 36 Mrd. auf nur noch 214 Mrd. Dollar (155,75 Mrd. EUR).

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In Deutschland war der Einbruch mit 56 Prozent auf nur noch 9,9 Mrd. EUR geradezu dramatisch, sagte Professor Ulf Moslener von der Frankfurt School of Finance bei der Vorstellung des jährlich mit der Unep, dem Umwelt-Programm der UN, verfassten Berichts "New Energie Finance".

Hauptgründe seien politische Unsicherheit - wie in Deutschland im Vorfeld der Bundestagswahl - und der Preisverfall für Solarmodule. Letzteres relativere die Entwicklung. So sei die installierte Leistung von Solaranlagen trotzdem weiter gestiegen. Zudem sieht Moslener Anzeichen, dass nicht mehr allein Subventionen und garantierte Abnahmepreise den Ausbau erneuerbarer Energien treiben, sondern mittlerweile immer öfter Marktchancen im Vordergrund stünden.

Ein Hoffnungssignal ist für Moslener auch, dass 2013 fast 44 Prozent der neuen Anlagen zur Stromerzeugung auf Kraftwerke entfielen, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Der Anteil von Sonne, Wind, Wasser (Großkraftwerke ausgenommen) und Biomasse am weltweit erzeugten Strom ist aber nur um 0,7 Punkte gestiegen und liegt immer noch bei nur 8,5 Prozent

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