Insolvenzrecht wird reformiert

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Die Abwicklung von Unternehmen eines zahlungsunfähigen Konzerns soll erleichtert und so die Chance zur Sanierung von Tochterfirmen erhöht werden. Das Bundeskabinett beschloss gestern einen Gesetzentwurf zur Reform des Konzerninsolvenzrechts. Danach können künftig sämtliche, einen Konzern betreffende Verfahren an einem Insolvenzgericht anhängig gemacht werden. Statt wie bisher die verbundenen Teile einzeln zu liquidieren, sollen nach Angaben des Justizministeriums die wirtschaftliche Einheit des Konzerns erhalten sowie der Mehrwert und Arbeitsplätze bestmöglich geschützt werden.

Das bestehende Insolvenzrecht hat den Angaben zufolge immer nur einzelne Konzerngesellschaften im Blick. Bisher drohe die wirtschaftliche Einheit des Konzerns mit Eröffnung separater Insolvenzverfahren auseinandergerissen zu werden.

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