Insolventer Küchenhersteller: Alno geht das Geld aus

Keine Einigung mit Lieferanten: Die Produktion beim Pfullendorfer Kuchenhersteller Alno steht still. Nun soll das Unternehmen schnell verkauft werden.

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Beim insolventen Küchenhersteller Alno steht die Produktion still – es fehlt das Geld, um das laufende Geschäft zu finanzieren. Gespräche mit den wichtigsten Kunden und Lieferanten hätten keine Lösung für das Unternehmen aus Pfullendorf gebracht, teilte Insolvenzverwalter Martin Hörmann  mit. Der Fokus liege nun darauf, Alno möglichst schnell komplett oder in Teilen zu verkaufen. Sanierung und Neubeginn seien nun deutlich erschwert. Mit Kunden will der Insolvenzverwalter Möglichkeiten ausloten, die Probleme mit fehlenden Teilen bei ausgelieferten Küchen zu lösen. Dies hatte zuletzt für Ärger gesorgt.

Der seit Jahren kriselnde Küchenbauer beschäftigt derzeit noch rund 1300 Mitarbeitern und hat vor gut zwei Monaten Insolvenz angemeldet. Bis Ende September bekommen die Beschäftigten Insolvenzgeld. 

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