In Werken von Evobus fallen 600 Stellen weg

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Nach mehrwöchigen Verhandlungen stehen bei Evobus nun konkrete Schritte der geplanten Umstrukturierung fest. Wie der Mutterkonzern Daimler mitteilt, werden in Neu-Ulm und Mannheim insgesamt rund 600 Stellen abgebaut. Dies soll sozialverträglich gestaltet werden. Die Vereinbarung mit dem Betriebsrat sieht im Gegenzug den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2018 vor. Und: eine unbefristete Übernahme von 90 Prozent aller Auszubildenden.

Der Bushersteller, dessen Ergebnis vergangenes Jahr deutlich zurückging (um 25 Prozent auf 162 Mio. EUR), reagiert mit dem Umstrukturierungsprogramm "Globe 2013" auf seine wirtschaftlichen Probleme. "Ziel der Entscheidungen ist, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Standorte zu stärken und auch in Zukunft zu sichern", betont der Chef der Daimler-Bus-Sparte, Hartmut Schick. Die Renditevorgabe für nächstes Jahr liegt bei 6 Prozent. Davon ist die Bussparte weit entfernt. Zuletzt lag die Rendite dort bei 3,7 Prozent.

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