Importeure beteiligen sich nicht

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Die ausländischen Autohersteller in Deutschland werden keinen Cent zur Finanzierung des nationalen Dieselfonds zur Verbesserung der Luft in deutschen Städten beisteuern. Das sei eine staatliche und kommunale Aufgabe, sagte Reinhard Zirpel, Präsident des Verbandes der Autoimporteure (VDIK) am Dienstag in Frankfurt. Es könne nicht Aufgabe der internationalen Hersteller sein, sich an nationalen Förderprogrammen der Verkehrs­infrastruktur zu beteiligen. Indirekt seien die Importeure als Steuerzahler aber beteiligt.

Der Verband der deutschen Automobilindustrie VDA fordert eine Beteiligung der Importeure zur Schließung der Lücke von 250 Mio. €, die insgesamt von den Auto-Herstellern gefordert wird. Ein Drittel solle entsprechend ihrem Marktanteil von den Importeuren kommen. 750 Mio. € steuert der Bund zur Finanzierung des Dieselfonds bei.

Mit den Geschäften in Deutschland sind Toyota, Peugeot, Renault, Hyundai, Skoda, Fiat, Seat und Co. mehr als zufrieden. Ihr Marktanteil steigt in diesem Jahr mit 38 Prozent auf einen neuen Rekordwert. Rund 1,3 Mio. Pkw werden sie verkaufen, ein Plus von 7 Prozent, wobei die Hersteller aus Japan und Frankreich den größten Anteil haben. Mehrheitlich sind es Benziner, der Diesel­anteil geht weiter auf 30 Prozent zurück. Bei Hybrid-Pkw ergibt sich ein Plus von 69 Prozent. Absolut sind es rund 57 000 Fahrzeuge.

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