Heideldruck baut weiter Personal ab

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Mit veränderten Angeboten, Stellenstreichungen und mehr Verkäufen zum Jahresende will der Maschinenbauer Heidelberger Druck auch in diesem Jahr eine schwarze Null erreichen, sagte Konzernchef Gerold Linzbach bei der Vorlage der Halbjahreszahlen. Im vergangenen Geschäftsjahr war es Heideldruck nach fünf Verlustjahren in Folge gelungen, einen Jahresüberschuss von 4 Mio. EUR zu erzielen. Nach einer schweren Branchenkrise versucht der Konzern seit Jahren, sich gesundzuschrumpfen. Zum Jahresende zieht der Verkauf bei dem Konzern traditionell an.

Neben einem strikten Sparprogramm setzt Heidelberger Druck vor allem auf eine Umstellung der Angebotspalette. Das Bogen-Offsetdruck-Geschäft soll profitabler werden. Durch die Umstrukturierung fallen bis zum Ende des Jahres weitere 400 bis 500 Stellen weg, kündigte Linzbach an. Details nannte er nicht. Die Beschäftigtenzahl ging im Vorjahresvergleich weiter um rund 600 auf 12 400 zurück.

Die Umstrukturierung drücke allerdings wie erwartet auf den Umsatz. Auch schlechtere Geschäfte in China hätten dazu geführt, dass der Umsatz zwischen Anfang April und Ende September um 9 Prozent auf 996 Mio. EUR sank. Im gesamten Geschäftsjahr dürfte er um 5 Prozent sinken. Der Gewinn war nach sechs Monaten weiter tiefrot, verbesserte sich aber um 5 Mio. EUR auf einen Verlust von 42 Mio. EUR.

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