Handel beklagt die GEZ-Reform

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Der Einzelhandel hat immense finanzielle Mehrbelastungen durch die Reform der GEZ-Gebühr beklagt und zu einer bundesweiten Protestaktion aufgerufen. Durchschnittlich werde die Belastung für Einzelhandelsunternehmen um das Zwei- bis Dreifache steigen, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Stefan Genth. Im Extremfall müsse eine große Drogeriehandelskette 464 Prozent mehr Geld an die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) zahlen.

Der HDE beklagte auch, dass Teilzeit- und Vollzeitkräfte bei der Berechnung der Gebühren gleich gezählt würden. "Ganz davon abgesehen, dass der PC ein Arbeits- und kein Unterhaltungsmedium ist", erklärte Genth. Der HDE rief Unternehmen dazu auf, über die Seite www.gebuehrenwucher.de ihre Beiträge ab 2013 zu berechnen und die Mehrkosten zu melden.

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