Gutachten: Aufschwung fällt moderat aus

Die führenden Forschungsinstitute wollen ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum leicht nach unten korrigieren.

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So werden die Institute in ihrem neuen Frühjahrsgutachten ihre bisherige Schätzung für 2016 von 1,8 Prozent auf 1,6 Prozent reduzieren - Grund dafür ist die verhaltene Weltkonjunktur.

Diese ersten Details haben am Mittwoch vorab übereinstimmend die "Welt", die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und die Deutsche Presse-Agentur erfahren. Die Experten sind damit etwas vorsichtiger als Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), der im Januar ein Plus von 1,7 Prozent vorhersagte.

Für das kommende Jahr erwarten die Ökonomen, die im Auftrag der Bundesregierung arbeiten, nun ein Wachstum von 1,5 Prozent. Auch wegen der hohen Flüchtlingszahlen dürfte die Arbeitslosigkeit steigen. Während die Ökonomen für dieses Jahr mit rund 2,7 Millionen Arbeitslosen rechnen, sollen es 2017 rund 100.000 Arbeitslose mehr sein, berichtete unter anderem die "Welt". Die Arbeitslosenquote steigt demnach von 6,2 Prozent (2016) auf 6,4 Prozent (2017).

An dem Frühjahrsgutachten mit dem Titel "Moderater Aufschwung" sind das Münchener Ifo-Institut, das Essener RWI, das DIW in Berlin sowie das IWH in Halle federführend beteiligt. Es wird heute in Berlin vorgestellt.

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