Grünes Licht für Fernverkehr per Bus

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Freie Fahrt für Fernbusse quer durch Deutschland: Der Bundesrat stimmte einer Änderung des Personenbeförderungsgesetzes zu und hob damit eine Regelung auf, die die Bahn seit fast 80 Jahren auf Langstrecken vor Konkurrenz durch Busse schützte. Dass nun zum Jahreswechsel Busunternehmen im ganzen Land Fernverbindungen anbieten dürfen, schont laut Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) Geldbeutel und Klima.

Ramsauer begrüßte die Entscheidung des Bundesrates. Die Gesetzesänderung befreie den Fernverkehr per Bus "von seinen Fesseln, die er jahrzehntelang getragen hat". Die Verbraucher könnten nun auch mit dem Bus "kostengünstig und umweltfreundlich" durch Deutschland reisen. "Das schont Geldbeutel und Klima." Neben attraktiven Angeboten für die Verbraucher rechne die Regierung mit einem "kräftigen Impuls" für die Omnibuswirtschaft.

Allerdings befürchtet die mittelständische Bus-Branche, auf Fernlinien keine Chance gegen Großunternehmen zu haben.

Laut Statistischem Bundesamt reisten die Deutschen im ersten Halbjahr deutlich häufiger mit Fernbussen. Auf den Strecken wurden demnach rund 1 Mio. Fahrgäste befördert - 10 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Verbandspräsident Steinbrück zufolge nutzen hauptsächlich junge Menschen Fernbusse, die sonst per Mitfahrgelegenheit unterwegs gewesen wären.

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