Global Player tagen in Schwäbisch Hall

Der 3. Kongress der Weltmarktführer in Schwäbisch Hall zieht mit seinem Thema "China" erstklassige Referenten an und stößt auf große Nachfrage.

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Zur Vor-Pressekonferenz kam der frühere baden-württembergische Wirtschaftsminister Walter Döring gestern in die Landeshauptstadt. Sein dritter Deutscher Kongress der Weltmarktführer - Döring ist Geschäftsführender Gesellschafter des Ausrichters Akademie Deutscher Weltmarktführer (ADWF) - wird vom 22. bis 24. Januar 2013 wie immer in Schwäbisch Hall stattfinden. "Der Standort hat durchaus seine Berechtigung", sagte Döring, schließlich kämen 70 Prozent der über 300 Weltmarktführer im Land aus der Provinz. Von den weltweit 2734 "hidden champions" befinden sich nach ADWF-Angaben 1307 (48 Prozent) in Deutschland. Die größte Dichte weist Baden-Württemberg mit 28 pro 1 Mio. Einwohner auf.

"Der Kongress ist auf dem Weg, sich zu etablieren", sagte Döring und verwies unter anderem auf das Referenten-Tableau. So wird der Co-Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, zum Thema Weltmarktführer und ihre Banken sprechen. Russlands Botschafter Vladimir Grinin wird die Rolle des Mittelstands im Kontext der russisch- deutschen Modernisierungspartnerschaft beleuchten. Mit Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel, der zum Zukunftskontinent Afrika spricht und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler ("Neue Märkte, neue Chancen") sowie dem Grünen-Fraktionschef im Bundestag, Jürgen Trittin ("Die Energiewende zum Gelingen bringen"), ist die deutsche Politik vertreten. Das Spezialthema "Next China" widmet sich der Entwicklung des asiatischen Wirtschaftsriesen "vom Billigheimer zum Wettbewerber". Die Chefs von Weltmarktführern wie Würth, Herrenknecht, Kärcher, Putzmeister, Jungheinrich, Testo kommen zu Wort. Mit rund 360 Teilnehmern wird gerechnet. Sie haben auch Gelegenheit, Werksbesichtigungen zu machen: bei Bausch und Ströbel (Verpackungsmaschinen) in Ilsfeld und Kärcher (Reinigungstechnik) im Oberen Bühlertal. Das Unternehmen bietet allein in der Region 2000 Arbeitsplätze.

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