Gericht stützt Scala-Sparer

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Viereinhalb Stunden lang hat die vierte Zivilkammer des Landgerichts Ulm nach einem Vergleich zwischen dem Bankinstitut und einem Kläger gesucht, der sich dagegen wehrt, seinen langfristigen Sparvertrag umwandeln zu sollen. Die Bank hat den vom Gericht vorgeschlagenen Kompromiss platzen lassen, und will ein Urteil erwirken, das allerdings sehr wahrscheinlich gegen sie ausfallen wird.

Die Sparkasse Ulm hatte seit Mitte der 90er Jahre sehr offensiv die Sparanlagen mit einer Laufzeit von 25 Jahren beworben, will diese hoch verzinslichen Papiere in der momentanen Niedrigzinsphase allerdings schneller loswerden. Bis zum Jahr 2020, so die Absicht der Bank, sollten alle Scala-Verträge ausgelaufen sein, und damit zehn Jahre früher als bei den zuletzt verkauften Papieren 2005 vereinbart ist. Die Bank wollte auch hohe monatlichen Spareinlagen begrenzen und den variablen Grund- und den festen Bonuszins in einen Einheitszins umwandeln.

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